Bewertung:

Die Rezensionen zu „The Garden of My Imaan“ heben die positive Darstellung der Reise eines jungen muslimischen Mädchens zu Selbstakzeptanz und Identität in einem vielfältigen amerikanischen Kontext hervor. Das Buch wird für seine nachvollziehbaren Themen, die Charakterentwicklung und seine Relevanz für die Förderung von Diskussionen über Kultur und Akzeptanz gelobt. Einige Kritiker bemängeln jedoch den didaktischen Ton und gewisse Vereinfachungen in den Charakterbögen.
Vorteile:⬤ Positive Darstellung muslimischer Erfahrungen und Kämpfe, Förderung von Verständnis und Akzeptanz.
⬤ Fesselt Leser der Mittelstufe mit nachvollziehbaren Themen wie Identität, Mobbing und Freundschaft.
⬤ Bietet eine starke Charakterentwicklung, insbesondere durch die Beziehung zwischen Aliya und Marwa.
⬤ Enthält kulturelle Einblicke und Diskussionen, die für ein vielfältiges Publikum zugänglich sind.
⬤ Ermutigt zu kulturübergreifenden Gesprächen und familiärer Bindung.
⬤ Die Erzählung kann manchmal didaktisch oder übermäßig belehrend wirken.
⬤ Einige Charaktere, wie z. B. Marwa, scheinen unterentwickelt oder dienen lediglich als Hilfsmittel für Aliyas Entwicklung.
⬤ Einige kulturelle Stereotypen werden leichtfertig dargestellt, was nicht bei allen Lesern gut ankommt.
⬤ Das Buch ist möglicherweise nicht für alle Altersgruppen geeignet, ohne dass die Themen vorher besprochen wurden.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
The Garden of My Imaan
Es ist schon schwer genug, sich anzupassen, ohne auch noch entscheiden zu müssen, ob sie im Ramadan fasten oder den Hidschab tragen soll.
Aliya kämpft bereits damit, sich anzupassen, sich selbstbewusst genug zu fühlen, um mit dem süßen Jungen zu reden oder mutig genug zu sein, um sich gegen gemeine Kinder zu behaupten - die Tatsache, dass sie Muslimin ist, ist nur ein weiterer Teil ihres Lebens.
Doch dann zieht Marwa, ein marokkanisches Mädchen, das Aliyas Glauben, wenn auch nicht ihre Kultur, teilt, in die Stadt. Marwas ruhiges Selbstvertrauen bringt Aliya dazu, sich noch mehr zu fragen, wer sie ist, was sie glaubt und wo sie hingehört.
In einer Reihe von Briefen an Allah, die sie für ein Sonntagsschulprojekt schreibt, erkundet Aliya ihre Träume und Ängste und hofft, dass mit harter Arbeit und Glauben etwas Schönes im Garten des Imaan wachsen wird - dem kleinen, stillen Ort im Inneren, wo sich der Glaube entfaltet, ein Blütenblatt nach dem anderen.
Dieser preisgekrönte Roman der Autorin und Pädagogin Farhana Zia fängt die sozialen und identitätsstiftenden Kämpfe der Mittelstufe mit einer frischen, neuen Stimme ein.