Bewertung:

Die Aubrey/Maturin-Reihe von Patrick O'Brian wird für ihre abenteuerliche Erzählweise, ihre gut entwickelten Charaktere und ihre historische Tiefe hoch geschätzt. Die Leserinnen und Leser schätzen die reichhaltigen Beschreibungen des Lebens auf See während der napoleonischen Kriege, auch wenn einige der Meinung sind, dass einige Teile nicht die erwartete fesselnde Marine-Action bieten.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erzählung mit reichhaltiger Charakterentwicklung
⬤ Komplizierte und lebendige Beschreibungen des Seemannslebens und der Schlachten
⬤ Tiefe historische Einblicke, die auf tatsächlichen Ereignissen beruhen
⬤ Überzeugende Charaktere wie Captain Aubrey und Dr. Maturin
⬤ Starke Mischung aus Abenteuer, Spannung und gelegentlicher Romanze.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass der Schwerpunkt zu sehr auf den Landaktivitäten und weniger auf der Seehandlung liegt
⬤ In einigen Rezensionen wird erwähnt, dass die Qualität der Serie schwankt und einige Bücher als weniger fesselnd empfunden werden
⬤ Bestimmte Actionsequenzen, wie Seeschlachten, finden im Off statt
⬤ Langatmige Beschreibungen können das Tempo verzögern.
(basierend auf 141 Leserbewertungen)
The Yellow Admiral
Das Leben an Land könnte Jack Aubrey in Der gelbe Admiral, dem Bestseller von Patrick O'Brian und achtzehnten Band der Aubrey/Maturin-Reihe, erneut zum Verhängnis werden.
Band der Aubrey/Maturin-Reihe. Aubrey, inzwischen ein ansehnlicher, wenn auch verarmter Landbesitzer, hat seine Aussichten bei der Admiralität durch sein unregelmäßiges Abstimmungsverhalten als Parlamentsabgeordneter getrübt; er liegt in Fehde mit seinem Nachbarn, einem Mann mit starken Verbindungen zur Marine, der das gemeinsame Land zwischen ihren Ländereien umzäunen will; er hat ein noch schlechteres Verhältnis zu seiner Frau Sophie, deren Mutter eine höchst schädliche Sammlung alter persönlicher Briefe ausgegraben hat.
Sogar Jacks Heldentaten auf See nehmen ein böses Ende: In den stürmischen Gewässern vor Brest kapert er einen französischen Freibeuter, der mit Gold und Elfenbein beladen ist, allerdings um den Preis, dass er ein Signal überhört und seinen Posten verlässt. Das Schlimmste aber ist, dass im Frühjahr 1814 der Frieden ausbricht, was Jacks private Ängste um seine Karriere noch verstärkt. Glücklicherweise ist Jack nicht auf sich allein gestellt.
Stephen Maturin kehrt von einer Mission in Frankreich mit der Nachricht zurück, dass die Chilenen zur Sicherung ihrer Unabhängigkeit eine Flotte und den Dienst englischer Offiziere benötigen. Jack genießt diese scheinbare Gnadenfrist für seine Karriere und Sophies Vergebung, als er eine dringende Nachricht erhält, die ihn nach Gibraltar beordert: Napoleon ist von Elba geflohen.