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The Heroic Leadership Imperative: How Leaders Inspire and Mobilize Change
Von Führungspersönlichkeiten wird erwartet, dass sie heroisch sind.
Das heißt, von ihnen wird erwartet, dass sie drei Bedürfnisse ihrer Anhänger erfüllen: (1) individuelle Grundbedürfnisse, (2) Gruppen- und kollektive Identitätsbedürfnisse und (3) transzendente Bedürfnisse. Der Imperativ der heroischen Führung veranschaulicht, wie es Führungskräften, die diese Erwartungen erfüllen, gelingt, Gefolgschaft zu gewinnen und einen sozialen Wandel einzuleiten.
In diesem Buch identifizieren Scott T. Allison und George R. Goethals Führungspersönlichkeiten, denen es gelungen ist, alle drei Bedürfniskategorien zu erfüllen - Persönlichkeiten wie Winston Churchill, Abraham Lincoln, Donald Trump, aber auch Sektenführer wie Jim Jones -, und sie erörtern die Anziehungskraft solcher Führungspersönlichkeiten anhand einer einzigartigen Integration von klassischer und zeitgenössischer Psychologie, die für das Verständnis aller Facetten des Heldentums und der heroischen Führung relevant ist.
Dabei gehen die Autoren der Frage nach, wie Helden und Schurken diesen Führungsimperativ genutzt haben, um ihre Ziele zu erreichen, und liefern wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Gesellschaften vermeiden können, in den Bann charismatischer Führer zu geraten, die den Führungsimperativ missbrauchen. Aufgrund der breiten historischen Abdeckung, des interdisziplinären Ansatzes und der Relevanz für das aktuelle Geschehen ist dieses Buch ein Muss für Wissenschaftler und Studenten der Führungslehre und von Interesse für alle, die sich mit den politischen und sozialen Umwälzungen der letzten fünf Jahre beschäftigen.