Bewertung:

Insgesamt erhält das Buch positives Feedback für seinen informativen Inhalt über die westliche Swing-Musik, der sowohl Fans des Genres als auch diejenigen anspricht, die sich für seinen historischen Kontext interessieren. Einige Leser waren jedoch der Meinung, dass das Buch für ihre spezifischen Forschungsbedürfnisse nicht nützlich ist und bemängelten die Qualität des Drucks.
Vorteile:⬤ Informativ und umfassend über Western Swing Musik und ihre Geschichte
⬤ spricht Fans von Western und Jazz Swing an
⬤ schneller Service beim Kauf.
Für spezielle Forschungszwecke möglicherweise nicht nützlich; auf billigem Papier gedruckt.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The Jazz of the Southwest: An Oral History of Western Swing
Sie tragen vielleicht Cowboyhüte und -stiefel und singen von verblasster Liebe, aber Western-Swing-Musiker haben schon immer Jazz gespielt! Von Bob Wills und den Texas Playboys bis zu Asleep at the Wheel haben Western-Swing-Musiker Swing-Jazz auf traditionellen Country-Instrumenten gespielt, mit allen erforderlichen Elementen des Jazz und einigen der besten Solo-Improvisationen, die man je gehört hat.
In diesem Buch untersucht Jean A. Boyd die Ursprünge und die Entwicklung des Western Swing als eine lebendige Strömung im Mainstream des Jazz. Sie konzentriert sich insbesondere auf die Interpreten, die diese Musik geschaffen haben, und stützt sich dabei auf persönliche Interviews mit etwa fünfzig lebenden Western Swing-Musikern. Von Pionieren wie Cliff Bruner und Eldon Shamblin bis hin zu aktuellen Interpreten wie Johnny Gimble stellen die Musiker wichtige Verbindungen zwischen dem Big-Band-Swing-Jazz, den sie im Radio hörten, und dem Western Swing her, den sie im Südwesten von Texas bis Kalifornien kreierten und spielten.
Anhand dieser Zeugnisse aus erster Hand lässt Boyd die Welt des Western Swing wieder aufleben - die Tanzlokale, Aufnahmestudios und Live-Radiosendungen, die die Musik an ein begeistertes Publikum weitergaben. Obwohl die Interpreten in der Regel aus denselben ländlichen Gegenden stammten, die auch die Country-Musik hervorbrachten, machen ihre Worte deutlich, dass sie sich weder als Hinterwäldler noch als Country-Picker sahen, sondern als Jazzmusiker, deren Spielweise und Repertoire sich nicht von dem des Mainstream-Jazz unterschied. Dieser wichtige Aspekt der Geschichte des Western Swing wurde bisher noch nie erzählt.