Bewertung:

Das Buch „The Good Enough Job“ von Simone Stolzoff ist ein Denkanstoß zur Erforschung der Auswirkungen der Arbeit auf die persönliche Identität und das Wohlbefinden. Mit fesselnden Erzählungen und Recherchen regt Stolzoff die Leser an, die Bedeutung der Arbeit in ihrem Leben zu überdenken. Sie plädiert für eine gesündere Work-Life-Balance und stellt die Vorstellung in Frage, dass der eigene Job den Selbstwert bestimmen sollte.
Vorteile:⬤ Leichter und einnehmender Schreibstil, der sowohl journalistisch als auch lebensnah ist.
⬤ Enthält aufschlussreiche Geschichten und Perspektiven, die den Leser ansprechen, insbesondere diejenigen, die ihre Beziehung zur Arbeit in Frage stellen.
⬤ Ermutigt zur Selbstreflexion und zum Überdenken der Work-Life-Balance.
⬤ Stellt umfassende Forschungsergebnisse und Statistiken zur Verfügung, um seine Argumente zu untermauern.
⬤ Spricht ein breites Publikum an, von Millennials bis zu älteren Generationen, da es universelle Themen über Arbeit und Identität anspricht.
⬤ Einige Geschichten sind für Leser mit geringerem Einkommen oder mit weniger prestigeträchtigen Jobs möglicherweise nicht nachvollziehbar.
⬤ Der Schwerpunkt liegt auf jüngeren Erwachsenen, insbesondere auf Hochschulabsolventen oder Berufsanfängern, was ältere Leser oder solche mit einer etablierten Karriere abschrecken könnte.
⬤ Das Buch bietet keine konkreten Lösungen, was dazu führen kann, dass einige Leser sich mehr umsetzbare Ratschläge wünschen.
(basierend auf 130 Leserbewertungen)
The Good Enough Job: Reclaiming Life from Work
Eine Herausforderung an die Tyrannei der Arbeit und ein Aufruf, unser Leben aus ihren Fängen zu befreien.
Von dem Moment an, in dem wir Kinder fragen, was sie „werden“ wollen, wenn sie erwachsen sind, preisen wir den Traumjob an, als wäre er das ultimative Ziel des Lebens. Viele verknüpfen ihre Identität mit ihrem Job, mit vorhersehbaren Folgen für ihr Glück, ihr Wohlbefinden und sogar ihren beruflichen Erfolg.
In The Good Enough Job zeichnet die Journalistin Simone Stolzoff nach, wie die Arbeit das Leben der Amerikaner dominiert - und warum es uns so schwer fällt, sie loszulassen. Auf der Grundlage von bahnbrechenden Berichten und Interviews mit Sterneköchen, Wall-Street-Bankern, überforderten Lehrern und anderen Arbeitnehmern aus der gesamten amerikanischen Wirtschaft legt Stolzoff offen, was wir verlieren, wenn wir erwarten, dass Arbeit mehr als nur ein Job ist. Anstatt Arbeit als Berufung oder Traum zu betrachten, stellt er die Frage, was nötig wäre, um Arbeit als einen Teil unseres Lebens und nicht als die Gesamtheit unseres Lebens zu begreifen. Was bedeutet es für einen Job, gut genug zu sein?
Mit provokanter Kritik und tiefgründigen Berichten entlarvt Stolzoff die Mythen, die uns an unsere Arbeit ketten. Indem er die Lügen entlarvt, die wir - und unsere Arbeitgeber - über den Wert unserer Arbeit erzählen, ist The Good Enough Job ein dringendes Plädoyer für die Rückgewinnung unseres Lebens in einer Welt, die sich um die Arbeit dreht.