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The Battle Between the Moon and Sun: The Separation of Women's Bodies from the Cosmic Dance
Die geheimnisvollen Blutungen der Frau im Takt der Mondzyklen wurden zunächst als menschliche Verkörperung der kosmischen Mysterien von Geburt, Tod und Wiedergeburt angesehen und dienten als Grundlage für die Zeitmessung. Mit dem Aufkommen der absoluten Königtümer im Alten Orient verlagerte sich die Autorität von Frauen und Göttinnen auf Männer und Götter.
Die männliche Sonne verdrängte den zyklischen Mond als dominierende Gottheit. Dieser Konflikt zwischen Mond und Sonne entfremdete die Frauen vom kosmischen Tanz und führte zu ihrer sozialen Marginalisierung. Die spirituelle Symbolik wurde zur Sonnensymbolik, einer exklusiven und männlichen Symbolik, die nur eine Wahrheit anerkennt und alles andere verteufelt.
Diese Bilder wurden in das Judentum und das Christentum übernommen und wurden zu einem festen Bestandteil der westlichen Kultur. Die Geschichte des jüdischen und christlichen Kalenders zeigt, wie Frauen von der Zeitmessung ausgeschlossen wurden, was ihre Marginalisierung noch verstärkte.
Dadurch wurde die natürliche Welt von der Zeitmessung ausgeschlossen, was zu unserer Entfremdung von der Natur beitrug. Um den Kampf zwischen Mond und Sonne zu beenden, muss eine neue spirituelle Bildsprache die derzeitige Sonnenform ersetzen.
Die Geschichte des Kampfes zeigt, dass die Wiederbelebung der alten weiblichen Mondsymbolik dazu beitragen könnte, die soziale Inklusion und die Ehrfurcht vor dem Leben wiederherzustellen.