Bewertung:

Baseball's Last Great Scout“ ist eine gut geschriebene Erzählung, die das Leben und die Karriere von Hugh Alexander beschreibt, einem engagierten Baseball-Scout, der eine persönliche Tragödie überwand. Das Buch fängt die Nostalgie des Baseballs und den einzigartigen Charakter Alexanders ein, obwohl es hinsichtlich der historischen Genauigkeit und Tiefe gemischte Kritiken erhalten hat.
Vorteile:Das Buch bietet eine fesselnde und inspirierende Geschichte über Hugh Alexander, gefüllt mit Baseball-Nostalgie und Einblicken in das Scouting, die Minor Leagues und die Persönlichkeiten des Baseballs. Dan Austin wird für seine Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, und seine Leidenschaft für das Spiel gelobt, was das Buch zu einer angenehmen Lektüre für Baseball-Fans macht.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch eher eine Sammlung von Geschichten als ein detaillierter historischer Bericht ist und dass es an kontextuellen Informationen über Scouting und historische Ereignisse mangelt. Außerdem wurden sachliche Ungenauigkeiten und der Wunsch nach mehr Fotos geäußert sowie der Preis des Buches kritisiert.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Baseball's Last Great Scout: The Life of Hugh Alexander
Ende 1937 hatte Hugh Alexander, ein Junge aus der Kleinstadt Oklahoma, gerade sein zweites Jahr als Outfield-Spieler bei den Cleveland Indians beendet, als ihm bei einem Unfall auf einer Bohrinsel die linke Hand abgerissen wurde. Innerhalb von drei Monaten war er wieder bei den Indians, aber diesmal als Scout - der jüngste in der Geschichte der Major League.
In den folgenden sechs Jahrzehnten nahm er mehr Spieler unter Vertrag, die es in die Major League schafften, als jeder andere Scout. Seine Geschichte, Baseball's Last Great Scout, liest sich wie eine Hinterzimmergeschichte des Baseballs des zwanzigsten Jahrhunderts - und wie eine Anleitung, was es braucht, um einen Gewinner zu finden. Er zeichnet ein düsteres Bild davon, wie man das Geschäft auf der Straße erlernt, vom American-Legion-Feld über das Tryout-Camp bis hin zur Bierkneipe, und wie man bei der Überprüfung potenzieller Spieler die feinen Unterschiede zwischen "Leistung" und "Handwerkszeug" macht.
Im Laufe der Jahre arbeitete Alexander für die Indians, die White Sox, die LA Dodgers, die Phillies und die Cubs - und nahm Spieler wie Allie Reynolds, Don Sutton und Marty Bystrom unter Vertrag. Dieses Buch, das auf ausführlichen Interviews und Alexanders Tagebüchern basiert, ist voll von denkwürdigen Charakteren, prägnanten Lektionen, Schnappschüssen des amerikanischen Lebens und einem umfassenden Bild von Amerikas Freizeitbeschäftigung durch einen der größten Spieler abseits des Spielfelds.