Bewertung:

Die Rezensionen zeigen eine Mischung aus Bewunderung und Kritik für das Buch, das das Leben von Lew Wasserman und die Geschichte von MCA detailliert beschreibt. Die Leser schätzen den Umfang des Buches und die faszinierenden Geschichten aus Hollywoods Vergangenheit, sind aber geteilter Meinung über den Ton und die Darstellungen des Autors, insbesondere über Wassermans Führungsstil und seinen moralischen Charakter.
Vorteile:Dieses fesselnde und gut recherchierte Buch bietet interessante Einblicke in das Innenleben Hollywoods mit detaillierten Berichten über wichtige Persönlichkeiten und Ereignisse. Es wird als ein Schatz für alle angesehen, die sich für das Showbusiness interessieren, da es eine Mischung aus Geschichte und einzigartigen Anekdoten aus der Unterhaltungsindustrie bietet.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch eine voreingenommene und harte Darstellung von Lew Wasserman enthält, und meinen, dass es eher einem „Hatchet Job“ als einer objektiven Biografie ähnelt. Die Erzählung kann manchmal verwirrend sein, mit zu vielen Namen und Verbindungen, vor allem in Bezug auf die angeblichen Verbindungen zum organisierten Verbrechen. Außerdem kann der geschichtliche Aspekt des Buches für diejenigen, die sich nicht sehr für das Thema interessieren, langatmig und ermüdend wirken.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
The Last Mogul: Lew Wasserman, McA, and the Hidden History of Hollywood
Der Rezensent des Boston Globe sagte treffend: "Im Laufe der Jahre habe ich Hunderte von Büchern über Hollywood und das Filmgeschäft gelesen, und dieses hier steht ganz oben." Als schwer fassbarer, tyrannischer Chef der Music Corporation of America (MCA) war Lew Wasserman bis in die 1990er Jahre mehr als ein halbes Jahrhundert lang der mächtigste und gefürchtetste Mann im Showgeschäft.
Seine Karriere umspannte die gesamte Filmgeschichte, von der Stummfilmzeit bis zur Gegenwart, und er war der Guru von Alfred Hitchcock, Marilyn Monroe, Marlon Brando und Jimmy Stewart sowie einer neuen Generation von Filmemachern, die mit Steven Spielberg und George Lucas begann. Mehr als vier Jahre lang interviewte Dennis McDougal über 350 Menschen, die den Mann mit der riesigen dunklen Hornbrille kannten - Kollegen, Verwandte, Rivalen - und stützte sich auf Zehntausende von Seiten an Dokumenten, um dieses außergewöhnliche und erstmalige Porträt einer Legende und seiner Zeit zu erstellen, ein Buch, das die New York Times Book Review als "gründlich berichtet und fesselnd" bezeichnete und das die Daily News schlicht "eine Bombe" nannte.