Bewertung:

Das Buch bietet einen ausführlichen Bericht über die ersten zwei Jahre der Präsidentschaft von Joe Biden und beschreibt die wichtigsten Ereignisse und Entscheidungen, darunter den umstrittenen Rückzug aus Afghanistan. Die Leser finden, dass es eine fesselnde Lektüre ist, die Einblicke in Bidens Charakter und Führungsstil bietet, obwohl die Meinungen über die Qualität und Voreingenommenheit des Buches variieren.
Vorteile:⬤ Detaillierte Erkundung von Bidens Verwaltung und Entscheidungsprozessen.
⬤ Fesselnde Erzählung, die vergessene Ereignisse wieder aufleben lässt und neue Einsichten bietet.
⬤ Gut recherchiert mit umfangreicher Dokumentation und Referenzen.
⬤ Bietet eine nuancierte Sicht auf Bidens Stärken und Schwächen.
⬤ Schnelle Lektüre, die die Essenz der amerikanischen Politik in den Jahren 2021-202 einfängt.
⬤ Einige Leser meinen, der Autor sei Biden gegenüber voreingenommen und stelle ihn zu positiv dar.
⬤ Der Schreibstil wird als abgehackt und unzusammenhängend kritisiert, was das Buch für manche weniger unterhaltsam macht.
⬤ Dem Buch fehlt ein umfassender Überblick über bestimmte wichtige Ereignisse, da wichtige Details wie die Verlängerung der Arbeitslosenversicherung ausgelassen werden.
⬤ Einige Leser berichten über Probleme mit der Druckgröße, die das Lesen erschweren.
⬤ Der Fokus auf Helfer und Mitarbeiter kann persönliche Einblicke in Biden überschatten.
(basierend auf 76 Leserbewertungen)
The Last Politician: Inside Joe Biden's White House and the Struggle for America's Future
Franklin Foer erzählt die endgültige Insider-Geschichte der ersten zwei Jahre der Präsidentschaft Bidens, mit exklusivem Zugang zu Bidens langjährigem Beraterteam, und präsentiert ein fesselndes Porträt eines Präsidenten in dieser bedeutsamen Zeit in der Geschichte unserer Nation.
Am 20. Januar 2021 legte Joe Biden seinen Amtseid dort ab, wo sich nur zwei Wochen zuvor noch Polizisten mit rechtsgerichteten Paramilitärs bekämpft hatten. Das amerikanische Volk war noch immer an COVID-19 erkrankt, seine Wirtschaftsexperten warnten ihn bereits vor einer drohenden Finanzkrise, und seine Partei, die Demokraten, hatte die knappste Mehrheit im Senat. Doch angesichts dieser beispiellosen Krise beschloss Joe Biden, nicht in die Defensive zu gehen. Stattdessen machte er sich daran, die Nation zu verändern. Er schlug das ehrgeizigste Haushaltsgesetz seit den 1960er Jahren vor und versprach, die amerikanischen Streitkräfte aus Afghanistan abzuziehen, den längsten Krieg der Nation zu beenden und sie auf den sich abzeichnenden Wettbewerb mit China auszurichten.
Mit beispiellosem Zugang zum engen inneren Kreis der Berater, die Biden seit Jahrzehnten umgeben, dramatisiert Franklin Foer die ersten beiden Jahre der Präsidentschaft Bidens bis hin zu den historischen Zwischenwahlen. Das Ergebnis ist ein fesselndes und hochauflösendes Porträt eines bedeutenden Präsidenten in einer Zeit, in der die Demokratie selbst bedroht scheint. Mit dem Rücken zur Wand griff Biden auf die altmodische Politik zurück: Deals und Kompromisse. Es war ein Wagnis, das zunächst katastrophal anachronistisch erschien, da er nicht einmal die Unterstützung seiner eigenen Partei gewinnen konnte. Doch als die Zwischenwahlen näher rückten, fand Biden über eine Reihe von Gesetzesentwürfen mit banalen Namen irgendwie einen Weg, Billionen von Dollar in saubere Energie, die heimische Halbleiterindustrie und neue Infrastruktur zu investieren. Hatte er das Unmögliche geschafft - mit dem alten Washingtoner Konsens entschieden zu brechen, um progressive Ziele zu erreichen?
The Last Politician ist ein bahnbrechendes Werk der politischen Berichterstattung - mit spannenden Insiderberichten über den verpfuschten Rückzug aus Afghanistan und die schnelle Reaktion des Weißen Hauses auf die russische Invasion in der Ukraine -, das dazu bestimmt ist, die Sicht der Geschichte auf einen Präsidenten im Auge des Sturms zu prägen.