Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und fesselnde Biografie des Komponisten Harold Arlen, in der sein musikalisches Genie, seine persönlichen Kämpfe und sein Beitrag zum American Songbook hervorgehoben werden. Es schildert seine Beziehungen zu anderen bedeutenden Persönlichkeiten der Branche und bietet eine lebendige Darstellung seines Lebens und seiner Zeit.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
⬤ akribisch recherchiert
⬤ fängt die Lebendigkeit von Arlens Leben und Zeit ein
⬤ hebt seine musikalischen Beiträge hervor, vor allem ikonische Songs
⬤ leicht zu lesen
⬤ enthält Einblicke in seine Beziehungen zu anderen bedeutenden Komponisten und Textern
⬤ nostalgische und emotionale Wirkung.
⬤ Einige Leser wünschten sich eine eingehendere Analyse von Arlens Liedern
⬤ einige fanden das Buch zu kurz und wünschten sich mehr Inhalt
⬤ begrenzter Klatsch oder Skandal, was vielleicht nicht alle anspricht.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
The Man That Got Away: The Life and Songs of Harold Arlen
Over the Rainbow“, ‚Stormy Weather‘ und ‚One for My Baby‘ sind nur einige der beliebten Kompositionen von Harold Arlen. Dennoch ist sein Name kaum bekannt - außer bei den Musikern, die ihn verehren.
Bei einem Treffen von Songwritern nannte George Gershwin ihn „den Besten von uns“. Irving Berlin stimmte ihm zu. Paul McCartney schickte ihm einen Fanbrief und wurde sein Verleger.
Bob Dylan schrieb über seine Faszination für Arlens „bittersüße, einsame Welt“. Als Sohn eines Kantors glaubte Arlen, dass seine Musik von einem Ort außerhalb seiner selbst stammte, einem Ort, von dem auch Tragödien ausgingen.
Als seine Frau psychisch krank wurde und in eine Anstalt eingewiesen wurde, wandte er sich dem Alkohol zu. Das brachte ihn fast um.
Aber die schönen Lieder kamen immer wieder: „Blues in the Night“, ‚My Shining Hour‘, ‚Come Rain or Come Shine‘ und ‚The Man That Got Away‘. Walter Rimler stützte sich auf Interviews mit Freunden und Weggefährten von Arlen sowie auf neu zugängliches Archivmaterial, um dieses intime Porträt eines Genies zu schreiben, dessen Werk eine Säule des Great American Songbook ist.