Bewertung:

In den Rezensionen zu „The Man of Feeling“ von Henry Mackenzie werden die einzigartige Struktur und die thematische Erforschung von Gefühlen und Charakteren hervorgehoben, während gleichzeitig auf den anspruchsvollen Erzählstil und den fragmentarischen Charakter hingewiesen wird. Das Buch wird wegen seiner historischen Bedeutung und emotionalen Tiefe geschätzt, ist aber möglicherweise nicht für alle Leser zugänglich, insbesondere für diejenigen, die mit der Literatur des 18. Jahrhunderts nicht vertraut sind.
Vorteile:⬤ Bietet eine einzigartige und historisch bedeutsame Perspektive auf das Gefühl und die Moralphilosophie des 18. Jahrhunderts.
⬤ Fesselt die Leser durch seine emotionale Tiefe und die Erforschung menschlicher Beziehungen.
⬤ Enthält trotz seiner fragmentierten Struktur fesselnde Geschichten und Charaktere.
⬤ Bietet einen anderen Blickwinkel auf die Geschlechtererwartungen der damaligen Zeit.
⬤ Gut geschrieben, mit Wertschätzung für seine stilistischen Entscheidungen und literarischen Beiträge.
⬤ Fragmentarische und chaotische Struktur kann verwirrend sein und spricht vielleicht nicht alle Leser an.
⬤ Es handelt sich nicht um einen traditionellen Roman, dem es an einer zusammenhängenden Erzählung fehlen könnte.
⬤ Erfordert Vorkenntnisse über die Literatur des 18. Jahrhunderts, um ihn besser verstehen zu können.
⬤ Einige Rezensionen erwähnen abrupte Enden und wenig überzeugende Schlussfolgerungen für die Charaktere, was zu einem Gefühl der Unverbundenheit führt.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
The Man of Feeling
„In Mackenzies populärem Roman aus dem Jahr 1771 offenbart sich die wahre Tugend des sentimentalen Helden in seiner Fähigkeit zu feinen Gefühlen.
In einer Reihe von Episoden wird Harleys Wohlwollen in einer gefühllosen Welt demonstriert, während er den Gebeutelten hilft, seine Liebe verliert und an weltlichem Erfolg scheitert. Der Roman stellt eine Reihe von wichtigen Fragen: Welche Moral ist in einer komplexen kommerziellen Welt möglich? Macht der Versuch, sie aufrechtzuerhalten, einen Heiligen oder einen Narren? Können Gefühle die Gesellschaft zusammenhalten oder sind sie nur ein Luxus für die gehobenen Klassen? „Diese Ausgabe ist ein Nachdruck des maßgeblichen Textes von Brian Vickers mit einer neuen Einleitung, in der der Roman im Kontext der sentimentalen Literatur diskutiert wird, für die er ein herausragendes Beispiel ist.