Bewertung:

Das Buch „The Mommy Myth“ bietet eine kritische Untersuchung der Darstellung und der Erwartungen an die Mutterschaft in der amerikanischen Kultur, wobei der Schwerpunkt auf dem Einfluss der Medien und der gesellschaftlichen Normen liegt. Während viele Rezensenten den historischen Kontext und die aufschlussreiche Analyse lobten, kritisierten andere den Tonfall, die vermeintliche Voreingenommenheit und die Behauptung von Fehlinformationen. Insgesamt scheint das Buch bei den Lesern starke Reaktionen hervorzurufen, die von starker Zustimmung bis zu erheblicher Unzufriedenheit reichen.
Vorteile:⬤ Bietet einen umfassenden historischen Kontext über Mutterschaft und Veränderungen der gesellschaftlichen Erwartungen.
⬤ Fesselt die Leserinnen mit Humor und nachvollziehbaren Anekdoten.
⬤ Hinterfragt den Mythos der „perfekten Mutterschaft“ und regt zum kritischen Denken an.
⬤ Bietet Einblicke in die Rolle der Medien bei der Prägung der Wahrnehmung von Elternschaft.
⬤ Wertvoll für alle Eltern, auch für solche ohne Kinder, um den gesellschaftlichen Druck zu verstehen.
⬤ Viele Leser empfanden den Ton der Autoren als selbstgefällig oder spöttisch, was zu einer befremdlichen Erfahrung führte.
⬤ Einige kritisierten das Buch als schlecht recherchiert oder als voreingenommen gegenüber bestimmten Erziehungsstilen.
⬤ Mehrere Rezensenten waren der Meinung, dass es bei der Erörterung verschiedener Erziehungsansätze (z. B. Attachment Parenting) an Nuancen mangelt.
⬤ Die Prämisse wurde als zu vereinfacht angesehen, da die Medien für allgemeine gesellschaftliche Probleme verantwortlich gemacht wurden.
⬤ Es wurden Fälle von vermeintlicher Respektlosigkeit gegenüber abweichenden Standpunkten hervorgehoben.
(basierend auf 68 Leserbewertungen)
The Mommy Myth: The Idealization of Motherhood and How It Has Undermined All Women
Das Buch nimmt die Leserinnen mit auf eine provokative Reise durch dreißig Jahre Medienbilder über Mütter - die oberflächlichen Leistungen prominenter Mütter, die sensationelle Berichterstattung über gefährliche Kinderbetreuung, die von den Medien inszenierten "Mommy Wars" zwischen berufstätigen Müttern und Hausfrauen und vieles mehr - und behauptet, dass diese neue Mütterlichkeit von überholten Sitten geprägt ist und dass Frauen, egal wie sehr sie sich anstrengen, sie nie erreichen werden.
In diesem Buch, das jede Frau lesen sollte, räumen Susan J. Douglas und Meredith W.
Michaels mit dem Mythos der perfekten Mutter auf und schreien geradezu: "Wir lassen uns das nicht mehr gefallen.