Bewertung:

Das Buch „Der Name“ von Rabbi Mark Sameth erforscht die duale Natur Gottes, wie sie in der jüdischen Theologie dargestellt wird, und stützt sich dabei auf Geschichte, Mystik und alte Texte. Es präsentiert tiefgründige und zum Nachdenken anregende Einsichten, die lang gehegte Vorstellungen über göttliche Eigenschaften und die Bedeutung von Gottes Namen in Frage stellen.
Vorteile:Die Leser loben das Buch für seine gründliche Recherche, seinen fesselnden Schreibstil und seine Zugänglichkeit. Viele fanden es erhellend, fesselnd und geeignet, die persönliche Verbindung zur Spiritualität zu vertiefen. Das Buch wird als ein spannendes Buch beschrieben, das historische und wissenschaftliche Erkenntnisse auf verständliche Weise präsentiert und zusätzliche Ressourcen für weitere Studien bietet.
Nachteile:In einigen Rezensionen wird erwähnt, dass bestimmte Abschnitte, vor allem zu modernen Themen, zu sentimental erschienen. Einige Leser merkten an, dass die Komplexität der Themen für manche überwältigend sein könnte, aber das hat die insgesamt positive Aufnahme nicht wesentlich beeinträchtigt.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
The Name
Der Gott des alten Israel - der heute allgemein in der männlichen Form bezeichnet wird - wurde von seinen frühesten Anbetern als eine männlich-weibliche Gottheit mit zwei Geschlechtern verstanden. So argumentiert Mark Sameth in Der Name.
Das ist natürlich keine geringe Behauptung. Die Hälfte der Weltbevölkerung gehört einer der drei abrahamitischen Religionen an - dem Judentum, dem Christentum und dem Islam -, von denen jede ihre Wurzeln in dem antiken Kult hat, in dem diese Gottheit verehrt wurde. Die Beweise des Autors sind jedoch überzeugend, und sein Fall ist sorgfältig aufgebaut.
Der hebräische Name Gottes - YHWH - wurde seit über zweitausend Jahren nicht mehr öffentlich ausgesprochen. Einige dachten, die verlorene Aussprache sei Jehova oder Jahwe.
Sameth führt den Namen jedoch bis in die späte Bronzezeit zurück und argumentiert, dass er Hu-Hi-hebräisch für He-She ausgesprochen wurde. Unter jüdischen Mystikern, so erfahren wir, war dies lange Zeit ein offenes Geheimnis.
Was bedeutet es für uns heute, wenn er nicht Gott war?