Bewertung:

Die Rezensionen zu „Der preußische Offizier und andere Geschichten“ von D.H. Lawrence spiegeln eine Mischung aus Wertschätzung für die ergreifende Erzählweise des Autors und Kritik an der Qualität einiger verfügbarer Ausgaben wider. Die Leser empfanden die in den Geschichten behandelten Themen als fesselnd und als Ausdruck von Lawrences literarischem Können, während viele ihre Enttäuschung über die schlechte Formatierung und die technischen Probleme in bestimmten Versionen, insbesondere auf digitalen Plattformen, zum Ausdruck brachten.
Vorteile:Die Geschichten werden als interessant, fesselnd und gut geschrieben beschrieben, wobei Lawrence' Detailgenauigkeit und seine Fähigkeit, Emotionen hervorzurufen, hervorgehoben werden. Die Rezensenten schätzten die thematische Tiefe der Geschichten, insbesondere in Bezug auf soziale Fragen im Zusammenhang mit Klasse und Geschlecht. Einige Geschichten, insbesondere „Der preußische Offizier“, werden für ihre starke Bildsprache und emotionale Wirkung gelobt.
Nachteile:Viele Kritiker bemängelten die schlechte Formatierung und die technischen Probleme einiger Ausgaben, insbesondere der auf Kindle erhältlichen, die das Lesen erschwerten. Einige Leser empfanden den Stil als repetitiv oder übermäßig detailliert, was zu einem monotonen Leseerlebnis führte. Darüber hinaus wurde in einigen Rezensionen auf Probleme mit der Qualität der Hörbuchlesungen der Geschichten hingewiesen.
(basierend auf 20 Leserbewertungen)
The Prussian Officer and Other Stories
The Prussian Officer and Other Stories (Der preußische Offizier und andere Geschichten), Lawrences erste Sammlung von Kurzgeschichten, wurde 1914 in England und 1916 in den USA veröffentlicht. Sie enthält einige der besten Geschichten, die er je geschrieben hat: „Der Duft der Chrysanthemen“, „Die Töchter des Vikars“, „Der preußische Offizier“ und „Der weiße Strumpf“, deren Schauplätze von der Bergbaugemeinde Eastwood bis zum Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg reichen.
Der Text dieser neuen Ausgabe basiert auf Lawrences Manuskripten, Typoskripten und Korrekturfahnen und ist der erste, der die von Kopisten, Schreibkräften und Druckern vorgenommenen Verfälschungen entfernt. In der Einleitung wird die Geschichte der einzelnen Geschichten und der Sammlung selbst dargelegt.
Es gibt einen Textapparat, der die verschiedenen Lesarten aufzeichnet, und ausführliche Anmerkungen erklären historische Bezüge und andere Anspielungen, Dialektformen und Fremdwörter. In zwei wichtigen Anhängen werden das früheste erhaltene Fragment von „Der Duft der Chrysanthemen“ und die Fassung von „Die Töchter des Vikars“ von 1911 abgedruckt.