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The Trial of Jeanne Catherine: Infanticide in Early Modern Geneva
Im Jahr 1686 wird in Genf eine alleinerziehende Mutter namens Jeanne Catherine Thomasset angeklagt, zwei kleine Kinder vergiftet zu haben: ihre eigene uneheliche Tochter und den Sohn einer ländlichen Amme.
So beginnt ein erschütternder Strafprozess, in dem die Behörden Jeanne Catherine mehrmals verhören, manchmal unter Folter, um die Wahrheit herauszufinden. Der Prozess gegen Jeanne Catherine ist ein spannender historischer Krimi, der Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, etwas über Mutterschaft, Kindererziehung, Geschlecht, Religion, Lokalpolitik und die Praxis der Strafjustiz im Europa der frühen Neuzeit zu lernen.
Diese Ausgabe enthält die vollständige Prozessabschrift sowie die Beratungen der Genfer Behörden und die relevante Korrespondenz.