Bewertung:

Das Buch enthält eine vergleichende historische Analyse der Kulturen der Sioux und der Zulu, die deren Ähnlichkeiten und Wechselwirkungen mit dem Imperialismus aufzeigt. Viele Leser empfanden die neue Ausgabe als aufschlussreich und gut geschrieben, da sie einen umfassenden Überblick über die Geschichte beider Gruppen bietet und gleichzeitig traditionelle Erzählungen in Frage stellt.
Vorteile:Das Buch wird für seine klare Prosa, die umfassenden historischen Einblicke, die spannenden Vergleiche zwischen den Gesellschaften der Sioux und der Zulu und die ausgewogene Perspektive des Autors auf die Geschichte beider Gruppen gelobt. Die Leser fanden die Analyse aufschlussreich, zum Nachdenken anregend und relevant, wobei starke Verbindungen zwischen den beiden Kulturen hergestellt wurden.
Nachteile:Einige Rezensenten weisen darauf hin, dass bestimmte Abschnitte, insbesondere die Einleitung, etwas akademisch sind, was sie für allgemeine Leser weniger zugänglich machen könnte. Einige merkten auch an, dass das Buch zwar eine Fülle von Informationen enthält, aber relativ kurz ist, so dass die Leser sich mehr Details zu bestimmten Themen wünschen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Dust Rose Like Smoke: The Subjugation of the Zulu and the Sioux, Second Edition
1876 vernichteten Lakota- und Cheyenne-Krieger die Siebte Kavallerie von Custer am Little Bighorn. Drei Jahre später, eine halbe Welt entfernt, wurde eine britische Streitmacht von Zulu-Kriegern bei Isandhlwana in Südafrika vernichtet. In beiden Fällen verblüffte die totale Niederlage regulärer Armeetruppen durch Kräfte, die als undisziplinierte barbarische Stammesangehörige angesehen wurden, eine imperiale Nation.
Obwohl die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Grenzbegegnungen seit langem bekannt sind, ist James O. Gumps Buch The Dust Rose Like Smoke das erste, das sie in einem vergleichenden Kontext untersucht. „Diese Studie stellt den amerikanischen Exzeptionalismus in Frage“, schreibt er. Gump betrachtet beide Episoden als Teil eines globalen Musters verschärfter Konflikte in den späten 1800er Jahren, die aus der westlichen Vorherrschaft über einen großen Teil des Globus resultierten, und zeichnet in seiner vergleichenden Studie auf überzeugende Weise die Ursprünge und Nachwirkungen beider Episoden nach.
Er untersucht die komplizierten Wege, auf denen die Führungen der Lakota und Zulu versuchten, die Interessen der Eingeborenen zu schützen, während die westliche Führung ihre Unterwerfung unter die imperiale Autorität berechnete.
Die zweite Auflage enthält ein neues Vorwort des Autors, überarbeitete und erweiterte Kapitel sowie ein Interview mit Leonard Little Finger (Ur-Ur-Enkel des Geistertanz-Anführers Big Foot), dessen Geschichte Wounded Knee und Nelson Mandela miteinander verbindet.