Der Staub stieg auf wie Rauch: Die Unterwerfung der Zulu und Sioux

Bewertung:   (4,4 von 5)

Der Staub stieg auf wie Rauch: Die Unterwerfung der Zulu und Sioux (O. Gump James)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist ein bedeutender Beitrag zur vergleichenden Geschichte, der sich auf die Dynamik indigener Gesellschaften und ihre Interaktion mit imperialen Kräften konzentriert. Es bietet eine gut recherchierte und fesselnde Analyse der Eroberungen der Sioux und Zulu und stellt die traditionellen Erzählungen über die Opferrolle in Frage. Allerdings gehen die Meinungen der Leser über den Schreibstil auseinander: Einige finden ihn langweilig, während andere seine Tiefe und Zugänglichkeit schätzen.

Vorteile:

Das Buch ist äußerst informativ, regt zum Nachdenken an und bietet eine einzigartige vergleichende Perspektive auf die Geschichte der Sioux und Zulu. Es hebt die Dynamik der indigenen Kulturen und ihre Widerstandsfähigkeit hervor und macht komplexe historische Themen leichter verständlich. Mehrere Leser lobten den fesselnden Schreibstil und die Fähigkeit des Buches, kritisches Denken über Imperialismus anzuregen.

Nachteile:

Einige Leser kritisierten den Schreibstil als langweilig und zu akademisch und meinten, dass er für manche Leser langweilig und nicht fesselnd genug sein könnte. Einige Rezensenten wiesen darauf hin, dass viele wertvolle Erkenntnisse eher aus Buchbesprechungen als aus dem Buch selbst gewonnen werden können.

(basierend auf 6 Leserbewertungen)

Originaltitel:

The Dust Rose Like Smoke: The Subjugation of the Zulu and Sioux

Inhalt des Buches:

1876 vernichteten Sioux- und Cheyenne-Krieger die Siebte Kavallerie von Custer am Little Bighorn. Drei Jahre später und eine halbe Welt entfernt wurde eine britische Streitmacht von Zulu-Kriegern bei Isandhlwana in Südafrika vernichtet.

In beiden Fällen verblüffte die totale Niederlage regulärer Armeetruppen durch Kräfte, die als undisziplinierte barbarische Stammesangehörige angesehen wurden, eine imperiale Nation. Die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Grenzbegegnungen sind seit langem bekannt, aber James O. Gump ist der erste, der sie in einem vergleichenden Kontext untersucht.

"Diese Studie stellt den amerikanischen Exzeptionalismus in Frage", schreibt er. Er betrachtet beide Episoden als Teil eines globalen Musters verschärfter Konflikte in den späten 1800er Jahren, die aus der westlichen Vorherrschaft über einen großen Teil des Globus resultierten, und zeichnet die Vergleiche in ihren Ursprüngen und Nachwirkungen überzeugend nach.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780803270596
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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