Bewertung:

Die Rezensionen bieten eine gemischte Perspektive auf das Buch. Einige loben es für seinen zum Nachdenken anregenden Inhalt, während andere es als parteiisch, schlecht recherchiert und voller Ungenauigkeiten bezüglich der SWAT-Einsätze in den USA kritisieren.
Vorteile:Einige Leser loben das Buch als eine fesselnde und zum Nachdenken anregende Lektüre. Es lenkt die Aufmerksamkeit auf wichtige Fragen im Zusammenhang mit der Militarisierung der Polizei und wirft berechtigte Bedenken über SWAT-Einsätze und deren Folgen auf. Einige finden es fesselnd und empfehlen es weiter.
Nachteile:Viele Rezensenten kritisieren das Buch wegen seiner Voreingenommenheit und des Mangels an gründlicher Recherche und weisen auf zahlreiche sachliche Fehler und Ungenauigkeiten hin. Kritiker behaupten, der Autor wähle Vorfälle aus, um eine dramatische Darstellung zu unterstützen, und untergrabe damit die Professionalität von SWAT-Teams. Es gibt Beschwerden über die Glaubwürdigkeit des Autors und Bedenken, dass es der Diskussion an Objektivität mangelt und dass sie keine realistischen Lösungen zur Verbesserung der SWAT-Praktiken bietet.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Swat Madness and the Militarization of the American Police: A National Dilemma
In den Vereinigten Staaten wird die militärische Durchsetzung von Polizeivorschriften immer mehr zur Norm - selbst die kleinsten Polizeidienststellen verfügen inzwischen über kostspielige SWAT-Einheiten. Auch wenn die Tatsache, dass die Polizeikräfte über mehr Möglichkeiten verfügen, um mit dringenden oder gefährlichen Situationen umzugehen, positiv erscheinen mag, ist diese Art der aggressiven Reaktion problematisch.
Gerichtliche Vergleiche wegen übermäßiger SWAT-Razzien kosten die Strafverfolgungsbehörden jedes Jahr Millionen von Dollar, ganz zu schweigen davon, dass diese brutalen Gewaltstrategien oft unschuldige Menschen traumatisieren, verletzen und töten. Dieses Buch wirft einen noch nie dagewesenen Blick auf die Realitäten der Nulltoleranz und der militaristischen Polizeiarbeit, auf die eingesetzten Taktiken und Ausrüstungen, auf die problematische Mentalität der „Verbrechensbekämpfer“ und auf die statistischen Belege für ihre Unwirksamkeit. Die berufliche Erfahrung des Autors in der Kriminologie und sein wissenschaftliches Wissen zu diesem Thema ermöglichen es ihm, die allgemeinen Bedenken gegen den Einsatz von paramilitärischen Strafverfolgungsbehörden und Spezialeinheiten (SWAT) bei der routinemäßigen Polizeiarbeit mit geringem Risiko offen anzusprechen, wie z.
B. den allgemeinen Verlust von Freiheit, die oft tragischen Folgen übermäßiger Gewaltanwendung und die Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den Ethnien.