Bewertung:

Death Warmed Over von Kevin J. Anderson verbindet Elemente des Horrors, des Humors und des Detective Noir in einer einzigartigen Geschichte, in der übernatürliche Wesen ganz offen in der Gesellschaft existieren. Die Erzählung folgt Dan Chambeaux, einem Zombie-Privatdetektiv, der sich in einer Welt voller Untoter bewegt, seinen eigenen Mord aufklärt und dabei verschiedene ungewöhnliche Fälle übernimmt. Die Leser schätzen den Humor, die Originalität und die fesselnden Charaktere, auch wenn manche die Handlung gelegentlich als zerstreut und repetitiv empfinden.
Vorteile:⬤ Sehr originelles Konzept, das Zombies, Humor und Detective Noir miteinander verbindet.
⬤ Unterhaltsam und witzig, ansprechend für Leser mit einem schrägen Sinn für Humor.
⬤ Fesselnde Charaktere, darunter ein sympathischer Zombie-Protagonist und seine Geisterfreundin.
⬤ Temporeich, mit mehreren faszinierenden Fällen, die die Erzählung interessant halten.
⬤ Thematisiert die gesellschaftliche Akzeptanz von „Unnatürlichen“ auf humorvolle Art und Weise.
⬤ Einige Leser fanden den Humor manchmal erzwungen und ungleichmäßig integriert.
⬤ Die Handlung kann sich durch mehrere Nebenhandlungen verstreut anfühlen, so dass es schwer ist, ihr zu folgen.
⬤ Redundanz in der Erzählung und einige Füllinhalte, die von der Haupthandlung ablenken.
⬤ Bestimmte Elemente, die für Erwachsene bestimmt sind, könnten trotz des heiteren Tons nicht alle Leser ansprechen.
(basierend auf 225 Leserbewertungen)
Death Warmed Over: Dan Shamble, Zombie PI
Seit die große Unruhe Vampire, Werwölfe und andere Untote auf die Welt losgelassen hat, ist es die Hölle, Detektiv zu sein - vor allem für Zombie-Polizist Dan Chambeaux. Mit einem menschlichen Anwalt als Partner und einem Geist als Freundin übernimmt Chambeaux die gruseligsten Fälle im Unnatural Quarter und definiert "dead on arrival" neu.
"Aber nur weil er ermordet wurde, heißt das nicht, dass er seine Klienten im Stich lassen würde. Außerdem sind Zombies so gut im Schlingern. Jetzt ist er von den Toten auferstanden und wieder im Geschäft - mit einem Fall, der geradezu unnatürlich ist.
Eine wiederauferstandene Mumie verklagt das Museum, das sie ausgestellt hat. Zwei Hexen, die Opfer eines schrecklich schief gelaufenen Fluchs geworden sind, fordern von einem Verleger Schadenersatz, weil er bei seinen magischen Büchern keine "Rechtschreibprüfung" durchgeführt hat.
Und er muss eine sehr persönliche Frage klären: Wer hat ihn getötet? Für Dan Chambeaux ist das alles nur ein Tagesgeschäft. (Müssen ihn immer noch alle "Shamble" nennen? ) Witzig, frisch und unwiderstehlich - in diesem leichenreichen Krimi wird der Privatdetektiv zum RIP...
und zwar mit voller Wucht.