Bewertung:

THE DAY THAT WENT MISSING ist ein ergreifendes Memoir von Richard Beard, das seine Reise zur Aufdeckung der Wahrheit über das Ertrinken seines jüngeren Bruders Nicky schildert, ein Ereignis, das seine Familie erschütterte, über das aber nie gesprochen wurde. Der Autor erforscht seine eigenen Erinnerungen, die Familiendynamik und die verdrängte Trauer im Zusammenhang mit der Tragödie und bietet dem Leser einen intimen Einblick in seinen emotionalen Aufruhr und seine Suche nach Verständnis.
Vorteile:Das Buch ist wunderschön geschrieben, reich an Details und bietet eine tiefe Auseinandersetzung mit Trauer und Familientrauma. Die Leser schätzen Beards Ehrlichkeit, die emotionale Tiefe der Erzählung und die kraftvolle Erzählweise, die sie in ihren Bann zieht. Viele finden die Memoiren bewegend und aufschlussreich, da sie zum Nachdenken über ihre eigenen Erfahrungen mit Verlust anregen.
Nachteile:Einige Rezensenten kritisieren das Tempo und finden Teile der Memoiren langweilig oder langatmig. Es wird erwähnt, dass die Familiendynamik der Autorin beunruhigend oder verwirrend ist, insbesondere die Reaktion der Eltern auf den Tod ihres Sohnes. Einigen Lesern war die Erzählung zu persönlich oder zu introspektiv für ihren Geschmack.
(basierend auf 57 Leserbewertungen)
Day That Went Missing
Der Name meines jüngeren Bruders ist Nicholas Beard. Er war neun Jahre alt, und ich war mit ihm im Wasser, als er ertrank.
Bei einem Familienurlaub in Cornwall im Jahr 1978 sind Richard und Nicholas im Meer und springen über die Wellen. Plötzlich und auf unerklärliche Weise gerät Nicholas außer Rand und Band, und dann schockiert es auch Richard. Nur einer der beiden Brüder kehrt an das Ufer zurück.
Richard nimmt nicht an der Beerdigung von Nicholas teil, und danach kehrt die Familie nach Cornwall zurück, um den Urlaub fortzusetzen. Bald sprechen sie nicht mehr über diesen Tag am Strand. Jahre später, von Trauer geplagt, macht sich Richard auf, die Geschichte zu rekonstruieren. Wer war Nicholas? Was geschah wirklich an diesem Tag? Und warum hat die Familie nie wieder darüber gesprochen?
Auf der Shortlist für den Rathbones Folio Prize 2018.