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The White Wampum
The White Wampum (1895) ist die erste Gedichtsammlung von E. Pauline Johnson.
Ursprünglich in London veröffentlicht, begründete The White Wampum ihre Karriere als eine der bedeutendsten Künstlerinnen Kanadas. Johnson wurde als eine der bedeutendsten indigenen Dichterinnen ihrer Zeit verehrt und war eine produktive Schriftstellerin, die in ihren Werken ihr Mohawk-Erbe erforschte und gleichzeitig den Rassismus und die Verfolgung der indigenen Völker in ganz Nordamerika thematisierte. The White Wampum zeigt Johnsons Bandbreite als Dichterin im Einklang mit der romantischen Tradition, ohne ihr dualistisches Identitätsgefühl als Frau mit Mohawk- und englischem Erbe zu verwischen.
Johnson, die sich auch Tekahionwake nannte, den Namen ihres Urgroßvaters, nimmt die Rolle einer Mohawk-Frau an, die ihrem Mann, einem mächtigen Krieger, ergeben ist: "Ich bin Ojistoh, ich bin sie, die Frau / Desjenigen, dessen Name dem Stamm, der ihn Häuptling nennt, Tapferkeit und Leben / Und Mut einhaucht. / Ich bin Ojistoh, sein weißer Stern, und er / Ist Land und See und Himmel und Seele für mich." Als Mitglieder des rivalisierenden Huron-Stammes Ojistoh gefangen nehmen, berücksichtigen sie bei ihrem Plan zur Vergeltung nicht ihre eigene Stärke und Willenskraft.
Obwohl sie zahlenmäßig unterlegen und unbewaffnet ist, ist sie sich sicher, dass sie lebend zu ihrem Mann zurückkehren wird. In "The Camper" beschwört Johnson die Schönheit und Einfachheit des Lebens in der Ebene und hebt für einen Moment alle Unterschiede zwischen Mensch und Gott, Himmel und Erde auf: "Night neath the northern skies, lone, black, and grim: / Nichts als das Sternenlicht liegt zwischen dem Himmel und ihm.
/ Er braucht keinen Menschen, / keinen Gott, kein Gebet; / Er und seine Gottheit sind dort Brüder." Mit einem wunderschön gestalteten Einband und einem professionell gesetzten Manuskript ist diese Ausgabe von E. Pauline Johnsons The White Wampum ein Klassiker der kanadischen Literatur, der für moderne Leser neu interpretiert wurde.