Bewertung:

Mark Arax' Buch bietet eine tiefgehende Erkundung Kaliforniens durch fesselnde Erzählungen, die persönliche und historische Geschichten miteinander verweben. Es enthüllt reichhaltige Geschichten über die Komplexität des Staates, insbesondere im Central Valley, und spricht gleichzeitig aktuelle Themen wie Einwanderung und Wassernutzung an. Während viele Leser sein Talent als Autor und Geschichtenerzähler loben, bemängeln einige den Aufbau und die Struktur des Buches.
Vorteile:⬤ Fesselnder und fesselnder Schreibstil, der die Aufmerksamkeit der Leser fesselt.
⬤ Bietet eine lebendige Darstellung der Geschichte Kaliforniens, der Politik und der menschlichen Erfahrung.
⬤ Bietet eine einzigartige und persönliche Perspektive, insbesondere in Bezug auf das San Joaquin Valley.
⬤ Gut recherchiert und aufschlussreich zu aktuellen Themen, die Kalifornien betreffen.
⬤ Sehr unterhaltsam und empfehlenswert für Einheimische und an Kalifornien Interessierte.
⬤ Einige Leser empfinden die Gliederung der Aufsätze als schlecht oder verwirrend.
⬤ Dem Buch fehlt ein umfassender Index, was seinen Nutzen als Nachschlagewerk einschränkt.
⬤ Gelegentliche Zeitsprünge sorgen für Verwirrung in der Erzählung.
⬤ Gemischte Kritiken darüber, ob Arax seinen Schreibstil erfolgreich vom Journalismus auf die Literatur überträgt.
(basierend auf 41 Leserbewertungen)
West of the West: Dreamers, Believers, Builders, and Killers in the Golden State
Teddy Roosevelt rief einst aus: "Wenn ich in Kalifornien bin, bin ich nicht im Westen. Ich bin westlich des Westens", und in diesem Buch reist Mark Arax vier Jahre lang durch den Goldenen Staat, um seinen einzigartigen Platz in der Welt zu erkunden. Das ist Kalifornien jenseits aller Klischees. Das ist Kalifornien, wie es nur ein Eingeborener, tief im Staub, zeichnen kann.
Seine neue Sammlung ist fesselnd, lyrisch und unheilvoll. Aus jeder verwirrenden Landschaft erwächst ein anderes Drama. "Der Sommer des Todes von Hilario Guzman" wurde als ein "atemberaubend intimes" Porträt einer Einwandererfamilie aus Oaxaca gelobt, das von erschütternden Grenzübertritten und brutalen Rosinenernten handelt. In "Home Front" bilden rechtsgerichtete Christen und Juden einen seltsamen Pakt, um die Debatte über den Krieg gegen den Terror zum Schweigen zu bringen, und ein konfliktreicher Vater verliert nicht nur einen, sondern zwei Söhne im Irak. In "Der letzte Okie in Lamont", dem Vorbild für die Stadt in Die Früchte des Zorns, gibt es nur noch einen Okie, der Arax seine Lebensgeschichte erzählt, während er zu einer Beerdigung fährt, um einen weiteren Dust-Bowl-Migranten zu beerdigen. "Die Highlands von Humboldt" ist eine Reise in die Hauptstadt des Marihuana-Anbaus in den USA, wo sich die alten Hippies mit den neuen Hippies um "Verschmutzungspott" streiten und die örtliche Bank jeden Tag einen Berg von Bargeld einsammelt, von dem ein Großteil nach Cannabis riecht. In "Die Legende von Zankou", einer Geschichte, die in den Best American Crime Reporting 2009 aufgenommen wurde, setzt Arax den Mord-Selbstmord im Herzen eines Brathähnchen-Imperiums zusammen. Und am Ende liefert er einen bewegenden Epilog zum Mord an seinem eigenen Vater, einem Verbrechen im kalifornischen Kernland, das nach dreißig Jahren endlich aufgeklärt wurde.
In der besten Tradition von Joan Didion verbindet Arax Journalismus, Essay und Memoiren, um den gesellschaftlichen Umbruch ebenso einzufangen wie das Gefühl, in einer Gemeinschaft verwurzelt zu sein. Stück für Stück fügen sich die Geschichten zu einem Ganzen, zu einem atemberaubenden Panorama Kaliforniens und Amerikas in einem neuen Jahrhundert.