Bewertung:

Raymond Bakers „Die Achillesferse des Kapitalismus“ bietet eine eingehende Untersuchung der Mängel des Kapitalismus, insbesondere in Bezug auf Entwicklungsländer und die Finanzsysteme, die Korruption und Ungleichheit ermöglichen. Das Buch übt Kritik an der kapitalistischen Struktur und bietet gleichzeitig Einblicke, wie sie für ein besseres Funktionieren der Gesellschaft verbessert werden kann. Es ist gut recherchiert und präsentiert komplexe Argumente, die durch Fallstudien zu globalen Problemen untermauert werden.
Vorteile:Das Buch ist informativ, gut recherchiert und behandelt wichtige Fragen des Kapitalismus und der Globalisierung. Die Leser schätzen Bakers Fähigkeit, wirtschaftliche Prinzipien mit realen Problemen wie Korruption, Armut und Ungleichheit zu verbinden. Die Erzählung regt zu emotionalen Reaktionen an und ermutigt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus. Das Buch gilt als unverzichtbare Lektüre für alle, die sich mit globalen Finanzen und Entwicklung beschäftigen.
Nachteile:Manche Leser empfinden das Buch als trocken und schwierig zu lesen. Es wird kritisiert, dass Baker einige Themen zu sehr vereinfacht oder es versäumt, alternative Lösungen für die von ihm aufgezeigten Probleme angemessen zu untersuchen. Andere sind der Meinung, dass das Buch besser zwischen verschiedenen Arten von Korruption und wirtschaftlichen Problemen in verschiedenen Regionen differenzieren könnte, und einige Rezensenten sehen eine Voreingenommenheit oder einen Mangel an umsetzbaren Lösungen.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
Capitalism s Achilles Heel
Über vierzig Jahre lang hat Raymond Baker in mehr als sechzig Ländern erlebt, wie das System der freien Marktwirtschaft illegal und korrupt funktioniert - mit verheerenden Folgen.
In "Die Achillesferse des Kapitalismus" nimmt Baker die Leser mit auf eine faszinierende Reise durch das globale System der freien Marktwirtschaft und zeigt auf, wie schmutziges Geld, Armut und Ungleichheit untrennbar miteinander verwoben sind. Der Leser erfährt, wie kleine illegale Transaktionen zu massiver Illegalität führen und wie die erschütternden globalen Einkommensunterschiede durch die Illegalität, die den internationalen Kapitalismus durchdringt, noch verschlimmert werden.
Ausgehend von seinen Erfahrungen zeigt Baker, wie westliche Banken und Unternehmen geheime Transaktionen durchführen und Gesetze ignorieren, während sie jedes Jahr mit etwa 1 Billion Dollar an illegalen Erlösen umgehen. Er veranschaulicht auch, wie Geschäftsleute, Kriminelle und Kleptokraten dieselben Techniken perfektionieren, um Gelder zu verschieben, und wie sich diese Taktiken negativ auf Einzelpersonen, Institutionen und Länder auswirken.