Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Analyse der Situation im Irak aus verschiedenen Blickwinkeln, wobei der Schwerpunkt auf den Auswirkungen des US-Engagements und den kulturellen Folgen des Irakkriegs liegt. Es stellt eine nüchterne Untersuchung eines komplexen Themas dar, weist aber aufgrund der vielen Beiträge gelegentliche Wiederholungen auf. Während einige das Buch für sehr informativ halten und es denjenigen empfehlen, die sich für die Geschichte des Nahen Ostens interessieren, kritisieren andere, dass es eine bemerkenswerte ideologische Voreingenommenheit aufweist.
Vorteile:⬤ Interessante Analyse aus verschiedenen Blickwinkeln.
⬤ Aufschlussreiche Einblicke, insbesondere in Bezug auf die Auswirkungen des Irak-Krieges.
⬤ Starke Fakten, Zahlen und Statistiken.
⬤ Empfehlenswert für diejenigen, die sich für die Geschichte und Kultur des Nahen Ostens interessieren.
⬤ Einige Wiederholungen und Unzusammenhängendes aufgrund der vielen Autoren.
⬤ Wahrgenommene ideologische Voreingenommenheit, insbesondere eine linke Perspektive.
⬤ Tendenz, sich zu sehr auf bestimmte Erzählungen zu konzentrieren, wie z. B. die Darstellung Israels.
⬤ Einige Leser hatten das Gefühl, dass die Grenze zwischen wissenschaftlicher Arbeit und Polemik überschritten wurde.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Cultural Cleansing in Iraq: Why Museums Were Looted, Libraries Burned and Academics Murdered
Warum hat die Invasion des Irak zur Zerstörung der Kultur und zur Ermordung von Intellektuellen geführt? Die Konvention sieht Kriegsunfälle und schlechte Planung in einer Kampagne zur Befreiung der Iraker. Die Autoren argumentieren stattdessen, dass die Invasion darauf abzielte, den irakischen Staat zu demontieren, um ihn zu einem Klientenregime umzugestalten.
Das Chaos nach der Invasion schuf Bedingungen, unter denen die kulturellen Grundlagen des Staates unterminiert werden konnten. Die Autoren dokumentieren akribisch die Folgen der vorsätzlichen Untätigkeit der Besatzer, die zur Verwüstung einer der ältesten aufgezeichneten Kulturen der Welt geführt hat.
Die gezielte Ermordung von über 400 Akademikern, die Entführung und die erzwungene Flucht von Tausenden von Ärzten, Anwälten, Künstlern und anderen Intellektuellen kommen einer kulturellen Säuberung gleich. Dieses Buch räumt mit der Behauptung auf, dass die Invasion darauf abzielte, eine gebildete Bevölkerung zu befreien, damit sie ihre eigene demokratische Kultur entwickeln konnte.