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Nineteenth-Century American Literature and the Long Civil War
Die amerikanische Literatur des neunzehnten Jahrhunderts wird oft in zwei asymmetrische Hälften geteilt, die durch den Bürgerkrieg säuberlich getrennt sind. In Nineteenth-Century American Literature and the Long Civil War (Amerikanische Literatur des 19.
Jahrhunderts und der lange Bürgerkrieg) argumentiert Cody Marrs, dass der Krieg eine weitaus dehnbarere Grenze für die Literaturgeschichte darstellt, als häufig angenommen wurde. Das Buch konzentriert sich auf die späteren Schriften von Walt Whitman, Frederick Douglass, Herman Melville und Emily Dickinson und zeigt, wie der Krieg im gesamten neunzehnten Jahrhundert und sogar darüber hinaus eine imaginative Form annahm, die literarische Formen und Ausdrucksweisen für Jahrzehnte nach 1865 beeinflusste.
Diese Schriftsteller, so zeigt Marrs, lassen sich am besten nicht als Figuren aus der Zeit vor oder nach dem Krieg verstehen, sondern als Transbellum-Autoren, die ihre späteren Erfahrungen durch ihre Kriegseindrücke und Vorkriegsideale verschlüsseln. Dieses Buch ist ein kühner, revidierender Beitrag zu Debatten über Zeitlichkeit, Periodisierung und die Form der amerikanischen Literaturgeschichte.