Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und informative Einführung in die klassischen Musiktraditionen der Welt, geschrieben von erfahrenen Musikethnologen. Es ist gut strukturiert und reich an Erkenntnissen, was es zu einem wertvollen Nachschlagewerk für alle macht, die sich für die verschiedenen Musikformen interessieren. Einige Leser hätten sich jedoch gewünscht, dass es auch grundlegende Terminologie für Nicht-Musiker enthält.
Vorteile:Klarer und informativer Inhalt, exzellente Struktur und Einblicke, nützliche Illustrationen, detaillierte Abdeckung verschiedener Musiktraditionen, wertvoll als Nachschlagewerk, dient zur Verbesserung der Wertschätzung der globalen klassischen Musik.
Nachteile:Es fehlt ein Kapitel oder ein Inhalt, der sich an nicht-musikalisch ausgebildete Leser richtet, was das Buch für ein breiteres Publikum weniger zugänglich macht.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
The Other Classical Musics: Fifteen Great Traditions
The Other Classical Musics bietet herausfordernde neue Perspektiven auf die klassische Musik, indem es die Geschichte von fünfzehn parallelen Traditionen präsentiert.
Ausgezeichnet mit dem Royal Philharmonic Society Music Award for Creative Communication 2015.
Es gibt einen Schatz an unterschätzter Musik da draußen.
Dieses Buch wird viele davon überzeugen, sie zu entdecken. The Economist.
Was ist klassische Musik? Dieses Buch beantwortet die Frage auf eine noch nie dagewesene Weise, indem es die Geschichte von fünfzehn parallelen Traditionen darstellt, von denen die westliche klassische Musik nur eine ist. Jede Musik wird im Hinblick auf ihre Modi, Skalen und Theorien analysiert.
Ihre Instrumente, Formen und ästhetischen Ziele.
Ihre historische Entwicklung, ihr goldenes Zeitalter und ihr heutiger Zustand.
Und die Konventionen für ihre Aufführung. Die Autoren sind führende Musikethnologen, und ihr Ansatz beruht auf der Überzeugung, dass Musik am besten im Kontext der Kultur verstanden werden kann, aus der sie hervorgegangen ist.
Durch die Einbeziehung von Mande und usbekisch-tadschikischer Musik - sowie nordamerikanischem Jazz - zusätzlich zu den bekannteren Stilen des Nahen Ostens, des indischen Subkontinents, des Fernen Ostens und Südostasiens, bietet dieses Buch neue Perspektiven auf das Wort "klassisch". Es zeigt, in welchem Maße die meisten klassischen Traditionen durch Improvisation untermauert werden, und offenbart die verwandten Ursprünge scheinbar nicht verwandter Musiken.
Es spiegelt die vielfältigen Einflüsse wider, die Kolonialismus, Migration und neue Technologien auf die musikalische Entwicklung hatten und auch heute noch haben. Da die Fachsprache auf ein Minimum beschränkt ist, soll das Buch sowohl Studenten als auch Lesern helfen, ihnen unbekannte Musiktraditionen zu schätzen und die Realität hinter dem Adjektiv "exotisch" zu erkennen.
MICHAEL CHURCH hat die meiste Zeit seiner Karriere bei Zeitungen als Literatur- und Kulturredakteur gearbeitet.
Seit 2010 ist er der Musik- und Opernkritiker von The Independent. Von 1992 bis 2005 berichtete er für den BBC World Service über traditionelle Musik aus aller Welt.
Im Jahr 2004 veröffentlichte Topic Records eine CD mit seinen kasachischen Feldaufnahmen und 2007 zwei weitere CDs mit seinen Aufnahmen in Georgien und Tschetschenien.
Mitwirkende: Michael Church, Scott DeVeaux, Ivan Hewett, David W. Hughes, Jonathan Katz, Roderic Knight, Frank Kouwenhoven, Robert Labaree, Scott Marcus, Terry E. Miller, Dwight F. Reynolds, Neil Sorrell, Will Sumits, Richard Widdess, Ameneh Youssefzadeh.