Bewertung:

Das Buch „The Coming of Democracy“ bietet eine detaillierte Untersuchung der Präsidentschaftskampagnen von 1824 bis 1840, wobei der Schwerpunkt auf Andrew Jackson liegt und verschiedene Elemente der Kampagnen zu einer zusammenhängenden Erzählung verknüpft werden. Es regt zu lebhaften Diskussionen in Buchklubs an und bietet aufschlussreiche Perspektiven, die das Verständnis der politischen Landschaft jener Zeit bereichern.
Vorteile:Detaillierte und geordnete Untersuchung der Wahlkämpfe, verbindet verschiedene Elemente der einzelnen Wahlkämpfe miteinander, regt zu lebhaften Diskussionen in Buchklubs an, bietet Einblicke in übersehene Details.
Nachteile:In den Rezensionen nicht erwähnt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Coming of Democracy: Presidential Campaigning in the Age of Jackson
Nach dem "korrupten Geschäft", das John Quincy Adams 1825 die Präsidentschaft einbrachte, vollzog sich in der amerikanischen Politik ein grundlegender Wandel von der Ehrerbietung zur Mitbestimmung. Dieser Wandel brachte Andrew Jackson schließlich ins Weiße Haus - und das gleich zweimal. Doch das Präsidentschaftsrennen, das das Ausmaß der Veränderungen am besten verdeutlichte, war das zwischen Martin Van Buren und dem Kriegshelden William Henry Harrison im Jahr 1840. Harrisons Wahlkampf war berühmt für seine Slogans und temperamentvollen Kundgebungen.
In The Coming of Democracy untersucht Mark R. Cheathem die Entwicklung des Präsidentschaftswahlkampfes von 1824 bis 1840. Cheathem geht auf die Wurzeln der kulturellen Politik der frühen Republik ein - von Wahlkampf-Biografien über Lieder und politische Karikaturen bis hin zur öffentlichen Korrespondenz zwischen Kandidaten und Wählern - und fordert den Leser auf, darüber nachzudenken, warum solche informellen politischen Äußerungen während der Jackson-Periode so dramatisch zunahmen. Was wie bloße Unterhaltung klang und aussah, so argumentiert er, hatte eine wichtige politische Bedeutung. Die außerordentliche Wahlbeteiligung - über 80 Prozent - bei den Präsidentschaftswahlen von 1840 zeigte, dass sowohl inhaltliche Fragen als auch kulturelle Politik die Amerikaner in den Prozess der Präsidentschaftswahlen hineinzogen.
Anhand von Zeitungen, Tagebüchern, Memoiren sowie öffentlicher und privater Korrespondenz zeigt The Coming of Democracy erstmals in Buchform, wie Präsidenten und Präsidentschaftskandidaten alte und neue Formen der Kulturpolitik nutzten, um in der Jacksonianischen Ära um Wähler zu werben und Wahlen zu gewinnen. Dieses Buch wird jeden ansprechen, der sich für die US-Politik, die Jacksonian/Antibellum-Ära oder die Präsidentschaft interessiert.