Bewertung:

Das Buch befasst sich mit den berühmten Feenfotos von Cottingley, die 1917 von zwei englischen Mädchen aufgenommen wurden, und enthält einen wichtigen Kommentar von Sir Arthur Conan Doyle, der fest an die Echtheit der Fotos glaubt. Während der Text faszinierend ist und einen Einblick in Doyles Leben und Interessen bietet, insbesondere im Bereich des Spiritismus nach persönlichen Tragödien, gehen die Meinungen über die Formatierung des Buches und den zusätzlichen Inhalt auseinander. Kritiker heben Probleme mit der begleitenden Einführung und der Qualität der enthaltenen Fotos hervor.
Vorteile:Spannender Inhalt, der einen Einblick in Arthur Conan Doyles Sicht auf Feen und Spiritismus bietet. Das Buch wird von vielen Lesern als interessant empfunden, mit einer faszinierenden Erzählung über die Cottingley-Fotos. Einige fanden es eine nostalgische und lohnende Lektüre für Fans von Sherlock Holmes.
Nachteile:An der Einleitung von John M. Lynch wird kritisiert, dass sie eher eine langatmige Kritik als ein unterstützendes Vorwort ist, was dem Originalwerk schadet. Viele Leser bemängelten eine schlechte Formatierung, typografische Fehler und unklare Fotos im Buch. Einige fühlten sich durch die Beschreibung des Buches in die Irre geführt und erwarteten einen anderen Schwerpunkt und eine andere Qualität.
(basierend auf 38 Leserbewertungen)
The Coming of the Fairies
Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930), der vor allem als Autor der Sherlock-Holmes-Geschichten bekannt ist, aber auch ein gläubiger Spiritualist war, ließ sich von einer Reihe von Fotografien überzeugen, die offenbar zwei junge Mädchen aus Cottingley in Yorkshire beim Spielen mit einer Gruppe winziger, durchsichtiger Feen zeigten. Um seinen unerschütterlichen Glauben an die Geisterwelt zu demonstrieren, veröffentlichte er 1922 The Coming of the Fairies.
Doyles Buch schildert die Geschichte der Fotografien, ihre angebliche Herkunft und die Auswirkungen ihrer Existenz. Dieses skurrile und faszinierende Buch erlaubt uns einen Einblick in die Gedankenwelt eines intelligenten, hochangesehenen Mannes, der zufällig an Feen glaubte. Die Einleitung von John M.
Lynch zu dieser Ausgabe von Bison Books liefert den Hintergrund, um Doyles Behauptungen zu würdigen und, ohne die Existenz von Feen zu belegen, zu verstehen, warum Doyle an deren Existenz glaubte. Die Fotografien der Feen sind vollständig und mit den Originalunterschriften wiedergegeben, so dass der Leser die Möglichkeit hat, die Behauptungen von Doyle und seinen Anhängern über ihre Authentizität zu überprüfen.
John M. Lynch ist Professor am Barrett Honors College der Arizona State University.