Bewertung:

Die Nutzerbewertungen des Buches über das ägyptische Judentum zeigen eine tiefe Kluft. Befürworter loben die wissenschaftliche Herangehensweise, die gründliche historische Recherche und die faire Untersuchung der jüdischen Gemeinschaft, insbesondere im Hinblick auf ihre politische Zugehörigkeit zum Zionismus. Kritiker hingegen werfen dem Autor eine unfaire Voreingenommenheit gegenüber Israel, die Auslassung wichtiger historischer Ereignisse und einen Mangel an Ehrlichkeit bei der Darstellung des Leidens der ägyptischen Juden vor. Viele waren der Meinung, dass das Buch die historische Darstellung verzerrt und die Herausforderungen, mit denen die Gemeinschaft vor allem in Zeiten der Verfolgung konfrontiert war, herunterspielt.
Vorteile:⬤ Gründliche historische Forschung und Perspektive auf das ägyptische Judentum.
⬤ Ein maßgebliches Werk, das für seine wissenschaftliche Integrität gelobt wird.
⬤ Hebt die Vielfalt innerhalb der jüdischen Gemeinschaft hervor, einschließlich der karaitischen Juden.
⬤ Einige Leser schätzen eine ehrliche Diskussion der vergangenen Ereignisse und der Auswirkungen des Zionismus auf die ägyptischen Juden.
⬤ Vorwürfe der Voreingenommenheit gegenüber Israel und dem Zionismus.
⬤ Auslassungen von bedeutenden historischen Ereignissen wie der Inhaftierung und Folterung von Juden in Internierungslagern.
⬤ Behauptungen über mangelnde Wissenschaftlichkeit und Geschichtsrevisionismus.
⬤ Widersprüche in Bezug auf die zionistische Gesinnung der ägyptischen Juden und den Antisemitismus, dem sie ausgesetzt waren.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
The Dispersion of Egyptian Jewry: Culture, Politics, and the Formation of a Modern Diaspora Volume 11
In dieser provokanten und weitreichenden Geschichte untersucht Joel Beinin grundlegende Fragen der ethnischen Identität, indem er sich auf die ägyptisch-jüdische Gemeinschaft seit 1948 konzentriert.
Die ägyptischen Juden sind ein komplexes und heterogenes Volk, das durch die Diaspora bis heute noch vielfältiger geworden ist. Im Mittelpunkt von Beinins Studie steht die Frage, wie Menschen mit multiplen Identitäten und Loyalitäten umgehen, die durch turbulente politische und kulturelle Prozesse verlagert und neu geformt werden.
Es ist eine Frage, mit der er sich selbst auseinandersetzt, und seine Reflexionen über seine Erfahrungen als amerikanischer Jude in Israel und Ägypten bieten eine offene, persönliche Perspektive auf die Gefahren marginaler Identitäten.