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The Selected Letters of Louisa May Alcott
Die Ausgewählten Briefe von Louisa May Alcott enthalten einen breiten Querschnitt aus der Korrespondenz der Schöpferin von Little Women und bieten eine fesselnde Autobiografie dieser höchst autobiografischen Schriftstellerin. Die Briefe, die sich über einen Zeitraum von fünfundvierzig Jahren erstrecken, geben einen lebendigen Einblick in Alcotts Leben und ihre Entwicklung als Schriftstellerin.
Episoden aus Alcotts Leben werden offen wiedergegeben: ihre Jugend, als der Prototyp von Jo March bereits geformt war; die Veröffentlichung von Little Women im Jahr 1868 und der Wohlstand und das Ansehen, das das Buch seiner Autorin einbrachte; ihr nicht enden wollender Kampf um ihre Familie; die letzten Jahre, in denen sie sich um ihre Nichte und ihren kranken Vater kümmerte. Alcotts Briefe waren auch ein Ventil für den Druck, den sie verspürte, eine Fortsetzung von Little Women zu schreiben und die Heldin des Romans zu verkuppeln. Anfang 1869 schrieb Alcott an eine Freundin: "Jo hätte eine literarische Jungfer bleiben sollen, aber so viele begeisterte junge Damen schrieben mir und verlangten lautstark, sie solle Laurie oder irgendjemanden heiraten, dass ich es nicht wagte, mich zu weigern, und aus Perversität eine lustige Partie für sie machte. Ich erwarte, dass man mir Zornesschalen über den Kopf schüttet, aber ich genieße lieber die Aussicht.
Die Korrespondenz gibt Aufschluss über Alcotts Beziehung zu ihren Verlegern, zu Freunden wie Emerson und Thoreau und zu Mitgliedern ihrer Familie. Besonders erwähnenswert sind ihre Beobachtungen - viele davon aus erster Hand - zu so wichtigen Themen der Zeit wie Abschaffung, Bürgerkrieg und Frauenrechtsbewegung.