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The Catawba Nation
In dieser Rekonstruktion der Geschichte der Catawba-Indianer betrachtet Charles M.
Hudson zunächst die „äußere Geschichte“ der Catawba-Völker, die auf Berichten von Außenstehenden wie Entdeckern, Missionaren und Regierungsbeamten beruht. In diesen Kapiteln untersucht der Autor die soziale und kulturelle Einordnung der Catawbas zur Zeit des frühen Kontakts mit den Weißen, ihre spätere Stellung in der pluralistischen Gesellschaft des Südens und ihre allmähliche Assimilation in die größere nationale Gesellschaft sowie schließlich die Beendigung ihres Status als Indianer durch das Bureau of Indian Affairs.
Diese äußere Geschichte wird dann mit der Volksgeschichte der Catawbas kontrastiert, der Vergangenheit, wie sie ihrer Meinung nach gewesen ist. Hudson untersucht die Parallelen zwischen dieser legendären Geschichte und der dokumentarischen Geschichte und zeigt, wie die Catawbas ihre volkstümlichen Erinnerungen genutzt haben, um sich dem wachsenden Druck der Außenwelt zu widersetzen oder sich an sie anzupassen.