Bewertung:

Das Buch bietet eine ausführliche Darstellung von Hernando De Sotos Expedition durch den Südosten der Vereinigten Staaten, die wertvolle historische Erkenntnisse, ethnografische Details über die Gesellschaften der amerikanischen Ureinwohner und die Folgen der europäischen Kolonisierung umfasst. Das Buch ist gut recherchiert und bezieht archäologische Funde mit ein, was es zu einem bedeutenden wissenschaftlichen Beitrag macht. Der Schreibstil ist fesselnd, obwohl einige Leser anmerkten, dass er sich in detaillierten Beschreibungen verlieren kann.
Vorteile:⬤ Ausgezeichnete historische Wissenschaft und detaillierte Forschung.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der sich gut liest; wird als „page-turner“ beschrieben.
⬤ Bietet wichtige Einblicke in die präkolumbianischen Kulturen der amerikanischen Ureinwohner und ihre Veränderungen nach dem Kontakt.
⬤ Enthält Berichte aus erster Hand und archäologische Beweise, was die Glaubwürdigkeit erhöht.
⬤ Eine wertvolle Quelle für das Verständnis der Auswirkungen von De Sotos Expedition.
⬤ Gelegentlich verliert sich das Buch in trockenen akademischen Erzählungen und umfangreichen Beschreibungen von Flora und Fauna.
⬤ Einige Leser fanden die Schriftart zu klein und schwer zu lesen.
⬤ Der Aufbau und die Gliederung des Buches sind manchmal schwierig zu verstehen.
⬤ Die Anerkennung der brutalen Behandlung der amerikanischen Ureinwohner könnte einige Leser verärgern.
(basierend auf 34 Leserbewertungen)
Knights of Spain, Warriors of the Sun: Hernando de Soto and the South's Ancient Chiefdoms
Zwischen 1539 und 1542 führte Hernando de Soto eine kleine Armee auf eine verzweifelte Entdeckungsreise von fast viertausend Meilen durch den Südosten der USA. Bis zur Veröffentlichung von Charles M. Hudsons Grundlagenwerk Knights of Spain, Warriors of the Sun im Jahr 1998 war der Weg de Sotos eines der faszinierendsten Rätsel der Geschichte gewesen. Mit diesem Buch bietet der Anthropologe Charles Hudson eine Lösung für die Frage: "Wohin ging de Soto? "Anhand einer neuen Routenrekonstruktion kann die Geschichte der de Soto-Expedition erstmals auf einer Karte dargestellt und in vielen Fällen mit konkreten archäologischen Fundstellen in Verbindung gebracht werden.
De Sotos Reise war wohl das wichtigste Ereignis in der Geschichte des Südostens im 16. Jahrhundert und zog auf der Suche nach Gold und persönlichem Ruhm eine blutige und unauslöschliche Schneise durch die Landschaft und die Kulturen der Ureinwohner. Die verzweifelte spanische Armee folgte dem Sonnenuntergang von Florida nach Texas, bevor sie ihre Mission aufgab. De Sotos einziger Triumph war, dass er als erster Europäer die riesige Region des amerikanischen Südens erkundete, doch er starb 1542 als gebrochener Mann am Ufer des Mississippi.
Mit einem neuen Vorwort von Robbie Ethridge, das den anhaltenden Einfluss dieses inzwischen klassischen Textes reflektiert, ist die zwanzigjährige Jubiläumsausgabe von Knights eine klar geschriebene Erzählung, die sich vor dem exotischen Hintergrund einer heute ausgestorbenen sozialen und geografischen Landschaft entfaltet. Hudson schildert meisterhaft sowohl De Sotos Expedition als auch die Gesellschaften der Eingeborenen, die er besuchte. Mit einer Mischung aus Archäologie, Geschichte und historischer Geografie ist dies eine monumentale Studie über den Südosten des sechzehnten Jahrhunderts.