Bewertung:

Die Novelle „Der Diener“ von Robin Maugham ist eine psychologische Charakterstudie, in deren Mittelpunkt Tony steht, ein Armee-Veteran, der einen manipulativen Diener anstellt. Obwohl die Novelle für ihren Schreibstil und die Einblicke in die Charaktere hoch gelobt wird, steht sie wegen ihrer mangelnden Tiefe im Vergleich zur Verfilmung in der Kritik, ebenso wie wegen ihres Kampfes mit den gesellschaftlichen Einschränkungen in Bezug auf homosexuelle Themen in der Zeit, in der sie geschrieben wurde.
Vorteile:⬤ Außergewöhnlicher Schreibstil und intensive Charakterentwicklung
⬤ bietet eine einzigartige historische Perspektive auf gleichgeschlechtliche Beziehungen
⬤ Maugham gilt als Wegbereiter seiner Zeit
⬤ es ist eine faszinierende, wenn auch kurze, psychologische Geschichte.
⬤ Die Darstellung der Charaktere als heterosexuell fühlt sich gezwungen an und untergräbt die Geschichte
⬤ vermittelt nicht die gleiche Spannung wie die Verfilmung
⬤ kann aufgrund seiner Kürze an Tiefe verlieren.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The Servant (Valancourt 20th Century Classics)
In dieser düsteren, eindringlichen Geschichte erzählt Richard Merton die Geschichte seines engen Freundes Tony, eines jungen Anwalts, der gerade aus dem Krieg zurückgekehrt ist, und der subtilen, unheilvollen Zerstörung seiner Persönlichkeit durch seinen Diener Barrett. Auf der Suche nach Bequemlichkeit und Komfort stellt Tony Barrett ein, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, ohne zu ahnen, dass sein neuer Diener eine versteckte Absicht verfolgt. Während Barrett seinen Arbeitgeber schrittweise und heimtückisch in den körperlichen und moralischen Verfall führt, werden die Rollen von Herr und Diener auf groteske Weise vertauscht.
Robin Maughams moderner Klassiker Der Diener (1948) wurde von der New York Times als "ein Meisterwerk des Schreibens" gepriesen und 1963 unter der Regie von Joseph Losey und nach einem Drehbuch von Harold Pinter verfilmt. Diese neue Ausgabe enthält ein Vorwort von Maugham aus der Ausgabe von 1973, in dem er die Ursprünge des Romans erläutert, sowie eine neue Einleitung von William Lawrence.
Ein hochqualifiziertes Porträt ... gelingt als Horrorgeschichte von beträchtlicher Helligkeit und Schärfe. - (Kirkus Reviews)
Es ist schockierend, brillant geschrieben und absolut fesselnd. - Chicago Daily News
Die Geschichte hat eine ruhige und absolut erschreckende Unausweichlichkeit ... die an Henry James selbst erinnert. - News Chronicle
Ein exquisites Kunstwerk... ein Meisterwerk der Beobachtung und der Handwerkskunst. - Sheffield Telegram
Eine der kleinen Perlen der Geschichte, auf die man heutzutage nur noch selten stößt ... ein plausibles Bild des menschlichen Zusammenbruchs, erzählt mit Einsicht und beträchtlichem Geschick. - New York World Telegram