
The Emergence of American Literary Narrative, 1820-1860
Jahrhunderts schufen Schriftsteller wie Nathaniel Hawthorne und Herman Melville belletristische Werke, die noch heute, Jahrhunderte später, dazu beitragen, den Begriff der amerikanischen Literatur zu definieren. In diesem Werk innovativer Literaturgeschichte erklärt Jonathan Arac, was diese bemerkenswerte Kreativität möglich machte und was sie bewirkte.
Dabei geht er auch auf ein tiefes Paradoxon ein, das die amerikanische Literatur heimgesucht hat: Die großen literarischen Werke unserer Nation stehen in einer gespannten Distanz zu unserem nationalen Leben. Arac bereitet den Weg mit fundierten kritischen Lektüren von Meisterwerken wie Moby-Dick, The Scarlet Letter, Uncle Tom's Cabin und den Narrative of Frederick Douglass sowie mit scharfsinnigen Kommentaren zu Dutzenden anderer Werke der Belletristik, Comic-Skizzen, Lebenszeugnisse und Geschichte. Seine Interpretation zeigt, wie die nationale Krise der Sklaverei um 1850 die Schriftsteller dazu brachte, neue Formen zu erfinden.
Im Lichte dieser Analyse schlägt Arac eine Erklärung für die sich wandelnden Beziehungen zwischen Prosaerzählungen und der politischen Geschichte Amerikas vor. Er zeigt, wie diese neuen Werke das Verständnis dessen veränderten, wozu Prosaerzählungen fähig waren - und wie dieser Moment, in dem der literarische Schriftsteller als Künstler neu definiert wurde, eine anhaltende Krise in der Beziehung der Erzählung zu ihrem Publikum einleitete.