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The Forging of a Black Community: Seattle's Central District from 1870 Through the Civil Rights Era
Der erste schwarze Einwohner Seattles war ein Seemann namens Manuel Lopes, der 1858 ankam und der erste Barbier der kleinen Gemeinde wurde. Er verließ die Stadt in den frühen 1870er Jahren, um anderswo nach wirtschaftlichem Wohlstand zu suchen, doch als sich Seattle von einer Zwischenstation zu einer vollwertigen Stadt entwickelte, begannen die Afroamerikaner zu bleiben und eine Gemeinschaft aufzubauen.
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts konzentrierte sich das schwarze Leben in Seattle im Central District, einem vier Quadratkilometer großen Gebiet östlich der Innenstadt. Das schwarze Seattle war jedoch nie ein Monolith. Während der Weltkriege, der wirtschaftlichen Auf- und Abschwünge und der Bürgerrechtsbewegung trugen die schwarzen Einwohner und Führungspersönlichkeiten gruppeninterne Konflikte aus und verfolgten unterschiedliche Ansätze zur Bekämpfung der Rassenungleichheit.
Trotz dieser Unterschiede entwickelten sie eine ausgeprägte afroamerikanische Kultur und ein Ethos der schwarzen Stadtgesellschaft. Mit einem neuen Vor- und Nachwort ist diese zweite Auflage von The Forging of a Black Community ein unverzichtbarer Beitrag zum Verständnis der Geschichte und Gegenwart der größten schwarzen Gemeinde im pazifischen Nordwesten.