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The Development of American Finance
Seit den 1960er Jahren haben Wissenschaftler und andere Kommentatoren häufig den bevorstehenden Niedergang der amerikanischen Finanzmacht verkündet: Übermäßige Spekulation und Verschuldung hätten die langfristige Grundlage einer stabilen Finanzordnung unter Führung der USA untergraben. Doch das amerikanische Finanzsystem hat sich wiederholt als widerstandsfähiger erwiesen, als solche Einschätzungen vermuten lassen.
In diesem Buch wird die These vertreten, dass das amerikanische Finanzsystem eine beträchtliche Kohärenz aufweist: Es ist bei weitem kein Kartenhaus, sondern ein ordentliches Gebäude, das auf institutionellen Grundlagen mit Stärken und Schwächen aufgebaut ist. Das Buch untersucht diese Fundamente anhand einer historischen Darstellung ihres Aufbaus: Es zeigt, wie institutionelle Veränderungen im späten 19. Jahrhundert eine besondere Infrastruktur finanzieller Beziehungen schufen, und zeichnet die widersprüchliche Ausdehnung dieses Systems im zwanzigsten Jahrhundert sowie seine institutionelle Konsolidierung in der neoliberalen Ära nach.
Jahrhundert sowie seine institutionelle Konsolidierung in der neoliberalen Ära. Abschließend werden die Kräfte der Instabilität diskutiert, die zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts auftraten.