Bewertung:

Das Buch befasst sich mit der Philosophie und Politik des Abfalls und erhielt gemischte Kritiken. Einige Leser finden es verwirrend oder übermäßig vollgepackt mit Fachjargon, während andere die aufschlussreiche Untersuchung unserer Beziehung zum Abfall schätzen.
Vorteile:Der Autor bietet eine aufschlussreiche und verständliche Perspektive auf unser Verhältnis zum Abfall. Das Buch regt zum kritischen Nachdenken über die ethischen Implikationen von Abfall in der Populärkultur an und wurde im akademischen Umfeld positiv aufgenommen.
Nachteile:Viele Leser kritisieren, das Buch sei verworren und voller politisch korrekter, halbfertiger Ideen. Einige finden den dichten Jargon und die unbewiesenen Annahmen über Abfall ermüdend, was das Leseerlebnis weniger angenehm macht.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Ethics of Waste: How We Relate to Rubbish
Wir verbringen viel Zeit in unserem Leben damit, mit Abfall umzugehen: Wir waschen uns, bringen den Müll raus, sortieren Wertstoffe, gehen auf die Toilette, löschen E-Mails, suchen alte Kleidung aus, um sie zu spenden, füllen die Komposttonne, betreiben Multitasking, um Zeit zu sparen, schneiden Gutscheine aus, um Geld zu sparen.
Aber Abfall ist viel mehr als das, was wir loswerden oder vermeiden wollen. Weit jenseits von Begriffen wie Müll, Unrat oder Abfall kann die Vorstellung von Abfall ein Minenfeld von Emotionen und moralischen Ängsten hervorrufen.
Gay Hawkins untersucht die ethische Bedeutung von Abfall im Alltag - von den weitesten Vorstellungen von Abfall und Verlust bis hin zu der Frage, wie die Umweltbewegung die Art und Weise beeinflusst hat, wie wir über Müll denken, wie wir mit ihm umgehen und wie wir die Reaktionen anderer auf Abfall sehen. Fühlen wir uns tugendhaft, wenn wir eine Plastiktüte wiederverwenden? Verachten wir diejenigen, die Aluminiumdosen wegwerfen? Ab wann wird persönlicher Abfall zur öffentlichen Verantwortung? Wie wirkt sich dieses "öffentliche Gewissen" auf die Politik aus? Indem es diese Ideen in eine historische, soziale und kulturelle Perspektive stellt, sucht dieses nachdenkliche Buch nach Wegen, ökologisch zerstörerische Praktiken zu ändern, ohne auf Schuldgefühle, Moralismus oder Verzweiflung zurückzugreifen.