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Plastic Water: The Social and Material Life of Bottled Water
Wie und warum sich Markenwasserflaschen in unser tägliches Leben eingeschlichen haben und was das für die sichere Wasserversorgung in den Städten bedeutet.
Wie haben sich Markenwasserflaschen in unser tägliches Leben eingeschlichen? Warum wurde Wasser zu einem Wirtschaftsgut - nicht länger eine gemeinsame Ressource, sondern ein kommerzielles Produkt, im Industriejargon ein „schnelllebiges Konsumgut“ oder FMCG? Plastic Water untersucht die Prozesse, die hinter diesem Wandel stehen. Es geht über die übliche politische und ökologische Kritik an abgefülltem Wasser hinaus und untersucht dessen Vielfältigkeit, indem es die gleichzeitige Existenz einer Flasche Wasser als Produkt, persönliche Gesundheitsressource, Objekt von Boykotten und Teil der sich ansammelnden Abfallstoffe untersucht. Das gesamte Buch konzentriert sich auf die ontologischen Dimensionen des Trinkens von abgefülltem Wasser - die Art und Weise, wie diese Gewohnheit neue Beziehungen und Bedeutungen schafft, die mit anderen Trinkwasserpraktiken in Konflikt geraten können.
Das Buch befasst sich mit dem Aufbau und der Entstehung eines Massenmarktes für Wasser, von der Erfindung der Polyethylenterephthalat-Flasche (PET) im Jahr 1973 bis zur Entwicklung der „Hydrationswissenschaft“, die mit dem Aufkommen des Joggens in den Vereinigten Staaten einherging. Sie untersucht, was Flaschen in der Welt bewirken, indem sie die Trink- und Entsorgungspraktiken in drei asiatischen Städten mit unzuverlässigem Zugang zu sauberem Wasser nachzeichnet: Bangkok, Chennai und Hanoi. Und es wird die Möglichkeit des ethischen Trinkens erörtert, indem Kampagnen zum „Nein“ zur Flasche und zur Förderung des Leitungswasserkonsums in Kanada, den Vereinigten Staaten und Australien untersucht werden.