Bewertung:

Margaret Starbirds „Die Frau mit dem Alabasterkrug“ ist eine Untersuchung der Rolle von Maria Magdalena im Christentum, wobei sie die These vertritt, dass sie die Frau von Jesus und die Mutter seines Kindes war. Das Buch verbindet originelle Forschung mit Ideen aus „Heiliges Blut, Heiliger Gral“ und untersucht historische Beweise und die Bedeutung des heiligen Weiblichen in Kunst und Folklore. Es regt zwar zum Nachdenken über die historische Präsenz der weiblichen Spiritualität an, doch viele Leserinnen und Leser bemängelten, dass es sich auf Vermutungen stützt und dass unterstützende Beweise fehlen.
Vorteile:⬤ Gründlich recherchiert
⬤ bietet faszinierende Einblicke in Maria Magdalena und das heilige Weibliche
⬤ verbindet historischen Kontext mit Kunst und Symbolik
⬤ fesselnde Erzählung
⬤ regt zum Nachdenken an für Leser, die an religiösen Themen interessiert sind
⬤ zugänglich und leicht zu lesen.
⬤ Einige Argumente mögen spekulativ erscheinen
⬤ stützt sich stark auf Vermutungen ohne endgültige Beweise
⬤ enthält skurrile und manchmal trockene erzählerische Elemente
⬤ wird von einigen Lesern als zu wenig historisch genau empfunden
⬤ wiederholt sich und weicht gelegentlich vom Hauptthema Maria Magdalena ab.
(basierend auf 149 Leserbewertungen)
The Woman with the Alabaster Jar: Mary Magdalen and the Holy Grail
Margaret Starbirds theologische Überzeugungen wurden zutiefst erschüttert, als sie "Heiliges Blut, Heiliger Gral" las, ein Buch, das die Behauptung aufstellte, dass Jesus Christus mit Maria Magdalena verheiratet war und dass ihre Nachkommen seine heilige Blutlinie in Westeuropa weiterführten.
Schockiert von dieser Ketzerei machte sich der römisch-katholische Gelehrte daran, sie zu widerlegen, fand aber stattdessen neue und zwingende Beweise für die Existenz der Braut Jesu - dieselbe rätselhafte Frau, die ihn mit kostbarer Salbe aus ihrem "Alabasterkrug" gesalbt hatte. In diesem provokanten Buch zieht Starbird ihre Schlussfolgerungen aus einem umfassenden Studium der Geschichte, Heraldik, Symbolik, mittelalterlichen Kunst, Mythologie, Psychologie und der Bibel selbst.
Die Frau mit dem Alabasterkrug ist eine Suche nach dem vergessenen Weiblichen - in der Hoffnung, dass seine Rückkehr zur Wiederherstellung eines gesunden Gleichgewichts auf dem Planeten Erde beitragen wird.