Bewertung:

Das Buch „The Fifties“ ist Teil einer wissenschaftlichen Reihe über das amerikanische Kino, die für ihre umfassende Berichterstattung über die Filme des Jahrzehnts und ihre guten Illustrationen gelobt wird. Während der Haupttext von Peter Lev gut geschrieben und aufschlussreich ist, schmälern die Expertenkapitel aufgrund ihres unübersichtlichen akademischen Stils die Gesamtqualität.
Vorteile:Umfassend und gut recherchiert, ausgezeichnete Illustrationen, Peter Levs Haupttext ist aufschlussreich und fesselnd, gute Geschäftsgeschichte der Filmstudios, insgesamt eine lesbare wissenschaftliche Geschichte.
Nachteile:Die Expertenkapitel sind verworren und unterbrechen den Fluss von Levs Erzählung, es fühlt sich an, als wäre es besser gewesen, wenn Lev das gesamte Buch geschrieben hätte, nicht zu den besten Büchern der Reihe.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Fifties: Transforming the Screen, 1950-1959 Volume 7
Als Abschluss der bahnbrechenden, preisgekrönten, zehnbändigen Reihe über das erste Jahrhundert des amerikanischen Films deckt The Fifties eine besonders turbulente Periode ab.
Peter Lev untersucht die Trennung der Filmstudios von ihren Kinoketten; die Panik der Ära der schwarzen Listen; das explosive Aufkommen des Science-Fiction-Films als dominierendes Genre (The Thing, The Day the Earth Stood Still, Forbidden Planet, War of the Worlds); den Aufstieg des Fernsehens und Hollywoods Reaktion auf das neue Medium, die sich in Breitwandspektakeln (The Robe, The Ten Commandments, Ben-Hur) und ausgereiften Western (High Noon, Shane, The Searchers) zeigt. Der detailreiche Text beleuchtet eine Reihe von aufkommenden Trends, als Hollywood mit seinen bekannten Stars und Genres die neu anerkannte "Teenager"-Generation mit Rock'n'Roll-Filmen und so unterschiedlichen Filmen wie Rebel Without a Cause und Gidget ansprach.