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The Gifts of Civilization
Im Jahr 1778 besuchte Kapitän James Cook zum ersten Mal die Hawaii-Inseln. Die Mitglieder seiner Expedition und spätere Besucher brachten dem zuvor isolierten hawaiianischen Volk neue Dinge, neue Ideen und, was am schwersten wiegt, verheerende fremde Krankheitserreger. Die seit 1778 eingeschleppten Infektionskrankheiten haben mehr Hawaiianer das Leben gekostet als alle anderen Todesursachen zusammen.
Während ihrer langen räumlichen und zeitlichen Isolation waren die Hawaiianer nicht mit den vielen Mikroben in Berührung gekommen, die Bevölkerungen in anderen Teilen der Welt befallen hatten. Sie hatten keine Immunität gegen diese Keime entwickelt und keine Erfahrungen gesammelt, die sie in die Lage versetzt hätten, die Krankheiten zu überstehen, die die neu eingeführten Keime verursachten. Diese schreckliche Anfälligkeit für fremde Krankheiten hat die hawaiianische Gesellschaft und Kultur fast zerstört.
Die neun Aufsätze in dieser Sammlung erörtern die Auswirkungen dieser "Zivilisationsgeschenke" auf die hawaiianischen Ureinwohner und auf die Sozialgeschichte von Hawai'i. Dr. Bushnell entwirft einen prägnanten historischen Rahmen, der auch eine Untersuchung der einheimischen Ärzteschaft einschließt, und interpretiert die wenigen darüber bekannten Fakten im Lichte der heutigen Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaften. Er präsentiert Informationen, Meinungen und Schlussfolgerungen, die er in vielen Jahren des Nachdenkens über das Schicksal der hawaiianischen Ureinwohner, des Studiums aller relevanten Dokumente und des Schreibens über dieses und ähnliche Themen gewonnen hat.