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The Whole World Was Watching: Sport in the Cold War
In der Ära des Kalten Krieges spielte sich die Konfrontation zwischen Kapitalismus und Kommunismus nicht nur in militärischen, diplomatischen und politischen Kontexten ab, sondern auch im Bereich der Kultur - und vielleicht nirgendwo so sehr wie im kulturellen Phänomen des Sports, wo das symbolische Kapital sportlicher Anstrengungen dem globalen Wettbewerb um die Sympathien der Bürger weltweit einen Spiegel vorhielt.
The Whole World Was Watching untersucht die Rivalitäten des Kalten Krieges durch die Linse der sportlichen Aktivitäten und Wettkämpfe in Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika und den USA. Die Aufsätze in diesem Band betrachten den Sport als eine wichtige Sphäre für das Verständnis der komplexen Geo- und Kulturpolitik dieser Zeit, nicht nur in Bezug auf Kommerz und Berühmtheit, sondern auch im Hinblick auf die sich verändernden Vorstellungen von Rasse, Klasse und Geschlecht.
Die Beiträge internationaler Historikerinnen und Historiker zeigen, dass die Analyse des Sports ein wertvolles Instrument ist, um zu verstehen, wie der Einzelne den Kalten Krieg in seinem Alltag erlebte und wie die Sportkultur ihrerseits die Politik und die diplomatischen Beziehungen beeinflusste.