Bewertung:

The President's Gardens ist ein zutiefst emotionaler und erschütternder Roman, der das Leben dreier Freunde im Irak vor dem turbulenten Hintergrund des Iran-Irak-Kriegs, des Golfkriegs und des Regimes von Saddam Hussein schildert. Er bietet einen tiefen Einblick in die irakische Geschichte und Kultur durch intime Erlebnisse der Charaktere und enthüllt die harte Realität des Lebens in Kriegszeiten. Obwohl das Buch für seine anregende Prosa und fesselnde Erzählung gelobt wurde, waren einige Leser von dem abrupten Ende und den angedeuteten unvollendeten Handlungssträngen enttäuscht.
Vorteile:⬤ Bietet eine aufschlussreiche Perspektive auf die Geschichte und Kultur des Irak während der verschiedenen Kriege.
⬤ Reichhaltige, anregende Prosa, die lebendige Bilder malt.
⬤ Starke Charakterentwicklung, die tiefe emotionale Reisen aufzeigt.
⬤ Nachdenklich stimmende Themen über den Sinn des Lebens und menschliche Beziehungen.
⬤ Sehr empfehlenswert für Leser, die sich für zeitgenössische arabische Literatur interessieren.
⬤ Das Buch kann traumatisch und grafisch sein, was vielleicht nicht allen Lesern gefällt.
⬤ Mehrere Kritiker bemängelten das abrupte Ende der Geschichte, das viele Handlungsstränge ungelöst lässt.
⬤ Einige fanden die Motivationen der Figuren gelegentlich nicht überzeugend oder flach.
⬤ Die Erzählung tendierte manchmal eher zu einer bloßen Zusammenfassung als zu einer Darstellung, was dem Engagement abträglich sein kann.
(basierend auf 39 Leserbewertungen)
The President's Gardens
In diesem außergewöhnlichen Roman des renommierten irakischen Autors Muhsin Al-Ramli treffen Hundert Jahre Einsamkeit und Der Drachenläufer vor dem Hintergrund des Irak von Saddam Hussein aufeinander. "Eine zutiefst bewegende Untersuchung über Liebe, Tod und Ungerechtigkeit.
" -- The Guardian " Ein Standardwerk der zeitgenössischen Literatur des Nahen Ostens. " -- Booklist "Eine überwältigende Leistung. " -- The National Am dritten Tag des Ramadan wacht ein kleines Dorf im Irak auf und findet die abgetrennten Köpfe von neun seiner Söhne in Bananenkisten gestapelt an der Bushaltestelle.
Einer von ihnen gehörte zu einem der meistgesuchten Männer im Irak, der bei seinen Freunden als Ibrahim der Geschlagene bekannt ist. Wie hat sich dieser gute und bescheidene Mann die Feindschaft so vieler Menschen verdient? Was hat er getan, um einen solchen Tod zu verdienen? Die Antwort liegt in seiner lebenslangen Freundschaft mit Abdullah Kafka und Tariq dem Verwirrten, die beide ihre eigenen bemerkenswerten Geschichten zu erzählen haben.
Sie liegt auf den vernarbten, verstrahlten Schlachtfeldern des Golfkriegs und in der Asche einer in ihrer Wiege erstickten Revolution. Sie liegt in der unerschütterlichen Liebe seiner Frau und dem eitrigen Hohn seiner Tochter.
Und vor allem liegt er hinter den verschlossenen Toren der Gärten des Präsidenten, begraben neben den unzähligen Opfern einer erbarmungslosen Schreckensherrschaft.