Bewertung:

Das Buch erforscht die tragische Geschichte der irischen Einwanderer am Duffy's Cut, die beim Bau der Philadelphia and Columbia Railroad in den 1830er Jahren zahlreichen Widrigkeiten wie Krankheiten und Diskriminierung ausgesetzt waren. Es verwebt persönliche Erzählungen mit einem breiteren historischen Kontext, einschließlich der Behandlung irischer Einwanderer und der Auswirkungen der Cholera.
Vorteile:Spannende und gut recherchierte Erzählung, die persönliche Geschichten mit historischen Ereignissen verbindet.
Nachteile:Zugänglich für ein breites Publikum, das genügend Hintergrundwissen erhält, ohne die Leser mit Daten zu überhäufen.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
The Ghosts of Duffy's Cut: The Irish Who Died Building America's Most Dangerous Stretch of Railroad
Im Jahr 1832 wurden 57 irisch-katholische Arbeiter in die Vereinigten Staaten geholt, um eine der schwierigsten Strecken der amerikanischen Eisenbahn zu bauen, den Duffy's Cut der Pennsylvania Railroad. Diese Männer wurden ausgewählt, weil sie in den Augen der Eisenbahngesellschaft, die sie angeheuert hatte, entbehrlich waren.
Todesfälle waren beim Bau der Eisenbahn üblich, aber dieser Abschnitt war schlimmer als die meisten anderen. Als die Cholera über das Lager hereinbrach, wurde ihnen die medizinische Grundversorgung und die Unterstützung der Gemeinschaft verweigert. Am Ende starben alle 57 Männer - die gesamte Arbeitsmannschaft - und wurden in einem nicht gekennzeichneten Massengrab beigesetzt.
Ihre Familien in Irland wurden nie darüber informiert, was mit ihnen geschehen war. Das Unternehmen tat sein Bestes, um den Vorfall zu vertuschen, der sicherlich eine der schlimmsten Arbeitertragödien in der Geschichte der USA war.
Vor dem Hintergrund des sich rasch industrialisierenden Amerikas erzählt dieses Buch die Geschichte dieser Männer, die Opfer, die sie brachten, und die Misshandlungen, die ihr Leben forderten. Die Geschichte von Duffy's Cut konzentriert sich vor allem auf die irischen Arbeiter, die die Eisenbahnstrecken bauten.
Wer waren diese Männer? Wer heuerte sie an? Warum kamen sie? Und, vielleicht am wichtigsten, warum starben sie? Auf der Grundlage archäologischer Ausgrabungen vor Ort und sorgfältiger historischer Recherchen argumentieren die Autoren, dass die Auslöschung der Arbeiter durch die extremen Arbeitsbedingungen, die Vorurteile der umliegenden Gemeinden und die Selbstjustiz, die sie isolierte, verursacht wurde. Durch die Beleuchtung dieses tragischen Kapitels der amerikanischen Arbeitergeschichte beleuchtet The Ghosts of Duffy's Cut auch eine dunkle Seite von Amerikas Aufstieg zur Größe.