Bewertung:

Das Buch bietet eine aufschlussreiche Erkundung der künstlerischen Verbindungen zwischen schwarzen und asiatischen Künstlern und nutzt dabei eine einzigartige geometrische Perspektive, die komplexe Geschichten für ein breites Publikum zugänglich macht. Es hebt individuelle Geschichten von Künstlern hervor und regt zu einer Neubewertung konventioneller kunsthistorischer Erzählungen an.
Vorteile:Das Buch ist auch für nicht-akademische Leser zugänglich und fesselnd, präsentiert eine neue Perspektive auf afro-asiatische künstlerische Verbindungen, ist gut recherchiert und enthält persönliche Geschichten von Künstlern, fördert ein nuanciertes Verständnis von Kunst und Kultur, stellt vorgefasste Meinungen in Frage und bietet einen methodischen Durchbruch in der Kunstgeschichte.
Nachteile:Einige Leser könnten den akademischen Charakter einiger Teile als Herausforderung empfinden, und es könnte eine gewisse Offenheit erfordern, etablierte Kunstnarrative zu überdenken.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Geometries of Afro Asia: Art Beyond Solidarity
Eine bahnbrechende Methode für die Kunstgeschichtsschreibung, die die Sprache der Geometrie verwendet.
Wie können wir eine Kunstgeschichte unter der Annahme einer globalen Mehrheit beginnen, jenseits von essentialisierenden Kategorien wie Ethnie oder hohlen Solidaritätsbekundungen? Mit diesem Buch präsentiert Joan Kee einen Rahmen für das Verständnis der reichhaltigen und erstaunlich wenig untersuchten Beziehung zwischen schwarzen und asiatischen Künstlern und den Welten, die sie durch ihre Arbeit initiieren.
The Geometries of Afro Asia“ gliedert diese Beziehung und Chronologie in Punkte, Winkel und Bahnen. Von Nordamerika, Europa, Asien und Afrika aus betrachtet Kee die Beziehungen, die sich zwischen schwarzen und asiatischen Künstlern an kritischen historischen Punkten herausgebildet haben - von den Bürgerrechtskämpfen in den Vereinigten Staaten und der Entwicklung Südkoreas unter der militärischen Besatzung der USA in den 1960er und 1970er Jahren bis zu den Debatten über Multikulturalismus und Globalisierungskritik in den 1990er und 2010er Jahren. Durch die Geometrie, eine Sprache der Größenordnungen und Ausrichtungen, eröffnet Kee neue Wege, um zu sehen, wie Kunstwerke unser Leben und unsere Politik formen, indem sie uns dazu bringen, einige unserer wertvollsten Ressourcen - Zeit und Aufmerksamkeit - füreinander einzusetzen.