Bewertung:

Das Buch bietet einen kritischen Blick auf die moderne Landwirtschaft, wobei der Schwerpunkt auf der unternehmerischen Landwirtschaft und der Lebensmittelpolitik liegt. Es bietet zwar aufschlussreiche Statistiken und gut strukturierte Argumente, aber die Leser finden, dass es voreingenommen ist und umfassende Perspektiven vermissen lässt, insbesondere in Bezug auf GVO und Tierhaltungspraktiken.
Vorteile:Das Buch enthält gute Statistiken, aufschlussreiche Kritik an Agrarkonzernen, gut formulierte Erklärungen und geht auf die Lebensmittelpolitik und die Politik ein. Der Schreibstil verbessert sich im Laufe des Buches.
Nachteile:Es wird als voreingenommen gegenüber modernen landwirtschaftlichen Praktiken empfunden, es werden Informationen herausgepickt, wichtige Forschungsergebnisse zu GVO werden übersehen, und es kann anfangs schwer zu lesen sein.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Global Food Economy: The Battle for the Future of Farming
In diesem Buch werden einige Antworten auf die Frage gegeben: Wie können wir ein ökologisch nachhaltiges und humanes System der Lebensmittelproduktion und -verteilung aufbauen? Die moderne Lebensmittelwirtschaft ist ein Paradoxon.
Überschüssige "Nahrungsmittelberge" stehen neben weltweiter Unterernährung, und die Industrieländer subventionieren ihre eigene Landwirtschaft, während sie die Entwicklungsländer unter Druck setzen, sich um jeden Preis zu liberalisieren. Der Exportwettbewerb wird immer aggressiver, während die Abhängigkeit von Importen in vielen Ländern besorgniserregende Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit hat.
Bäuerliche Familienbetriebe müssen aufgeben und enteignete Kleinbauern werden in die städtischen Slums getrieben. Die ungleiche Anwendung der neoliberalen Wirtschaftspolitik durch die WTO auf die Lebensmittelproduktion ist relativ neu, und die Folgen der wachsenden Defizite, der zunehmenden "Lebensmittelmeilen" und der sozialen Umwälzungen sind unerprobt, aber bedrohlich.