
The Limits of Alignment: Southeast Asia and the Great Powers since 1975
The Limits of Alignment ist eine fesselnde und leicht verständliche Studie, die untersucht, wie kleine Staaten und Mittelmächte in Südostasien ihre Sicherheit in einer Welt gewährleisten, in der sie von größeren Mächten überschattet werden. John D.
Ciorciari stellt ein zentrales Konzept der Theorie der internationalen Beziehungen in Frage - dass Staaten auf Unsicherheit reagieren, indem sie entweder ein Gleichgewicht gegen ihre Hauptgegner herstellen, sich mit ihnen verbünden oder sich für neutral erklären. Stattdessen zeigt er, dass Entwicklungsländer begrenzte Bündnisse bevorzugen, die zwischen strikter Neutralität und formellen Allianzen schwanken, um die Früchte der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit zu ernten, ohne sich den Gefahren einer unangemessenen Abhängigkeit auszusetzen.
Ciorciari zeigt auch, wie strukturelle und normative Veränderungen nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Aufkommen der Vorrangstellung der USA die Prävalenz begrenzter Bündnisse in den Entwicklungsländern erhöht haben und dass diese oft die Außenpolitik der USA einschränken können. Schließlich erörtert er, wie begrenzte Bündnisse in den Entwicklungsländern den künftigen Kurs der internationalen Sicherheit beeinflussen können, da China und andere aufstrebende Mächte auf der Weltbühne an Einfluss gewinnen.