Bewertung:

Das Buch „Die Grenzen des Traums“ von JF Pagel ist eine wissenschaftliche Untersuchung der menschlichen Träume, in der ihre Bedeutung, ihre Mechanismen und die Beziehung zwischen Geist und Körper erörtert werden. Es bietet zwar gründliche Einblicke und eine Fülle von früheren Studien, wird aber wegen seines trockenen Schreibstils und des Mangels an fesselnden Erzählungen kritisiert. Leser mit Vorkenntnissen in den Neurowissenschaften werden es vielleicht weniger dicht finden, aber andere werden mit der Gliederung und Tiefe des Buches zu kämpfen haben.
Vorteile:⬤ Ausgezeichneter Inhalt, informativ und durchdacht
⬤ deckt ein breites Spektrum an Studien über Träume und Kognition ab
⬤ regt zum kritischen Denken über die Beziehung zwischen Geist und Körper an
⬤ enthält umfangreiche Referenzen und liefert interessante Erkenntnisse über Träume und Kreativität.
⬤ Trockener, humorloser Schreibstil
⬤ enthält Rechtschreibfehler
⬤ weniger fesselnd als erwartet
⬤ könnte für Leser ohne neurowissenschaftliche Vorkenntnisse dicht und schwer zu verstehen sein
⬤ Organisation könnte verbessert werden
⬤ es fehlt eine überzeugende Schlussfolgerung.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Limits of Dream: A Scientific Exploration of the Mind / Brain Interface
Die Grenzen des Traums konzentriert sich auf das, was wir derzeit über das menschliche Zentralnervensystem (ZNS) wissen, und untersucht die Grundlagen der Neurochemie, der Neuroanatomie und der Elektrophysiologie des ZNS im Hinblick auf Träume.
Dann geht es über die Grundlagen hinaus, um die kognitive Wissenschaft des Träumens zu untersuchen, einschließlich der Prozesse des Gedächtnisses, der Wahrnehmungsschnittstelle und der visuellen Bilder. Aufbauend auf den Erkenntnissen über die intrapersonale ZNS-Verarbeitung verlässt das Buch den physischen Körper, um künstlich erzeugte Träume und ihre Verwendung beim Filmemachen, in der Kunst und in Geschichten sowie die Rolle des Träumens im kreativen Prozess und im kreativen "Wahnsinn" zu untersuchen.
Die Grenzen unseres wissenschaftlichen Wissens über Träume rahmen dieses Fenster ein, das zur Erforschung der Grenze zwischen Körper und Geist genutzt werden kann. Was wissenschaftlich über den kognitiven Prozess des Träumens bekannt ist, wird den Neurowissenschaftler, den Studenten der Kognitionswissenschaft und den allgemeinen Leser auf andere Pfade als erwartet führen, um den unscharfen und komplexen Horizont zwischen Geist und Gehirn zu erkunden.