Bewertung:

Das von Paul Gorski und Kristien Zenkov herausgegebene Buch „The Big Lies of School Reform“ enthält eine Reihe von Aufsätzen, in denen gängige Missverständnisse über Schulreformen kritisiert werden. Es ist in vier Teile gegliedert, die verschiedene Themen abdecken, darunter Lehrpläne, Unterricht und Politik, mit Beiträgen namhafter Persönlichkeiten aus dem Bildungsbereich. Das Buch wendet sich gegen schädliche Reformen, die Fortschritte auf dem Weg zu einer gerechten Bildung behindern, und ist damit eine wertvolle Quelle für alle, die sich für Bildungspolitik interessieren.
Vorteile:⬤ Geschrieben von glaubwürdigen und bekannten Autoren der Bildungspolitik.
⬤ Engagiert und zugänglich, mit kurzen Kapiteln von durchschnittlich etwa zehn Seiten.
⬤ Behandelt eine Vielzahl wichtiger Themen im Zusammenhang mit der Schulreform.
⬤ Bietet umfassende Argumente mit glaubwürdigen Zitaten.
⬤ Empfehlungen von Lesern für Pädagogen und diejenigen, die sich für pädagogische Führung interessieren.
⬤ Das Buch erhebt nicht den Anspruch, alle Themen im Zusammenhang mit der Schulreform umfassend zu behandeln, sondern konzentriert sich auf bestimmte Missverständnisse.
⬤ Da es erst vor kurzem, im Jahr 201
⬤ , veröffentlicht wurde, wird es in der akademischen Welt möglicherweise noch nicht häufig zitiert oder anerkannt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Big Lies of School Reform: Finding Better Solutions for the Future of Public Education
The Big Lies of School Reform bietet eine kritische Unterbrechung der laufenden politischen Gespräche, die heute in den Vereinigten Staaten über das öffentliche Bildungswesen geführt werden. Durch die Analyse des Diskurses, der von Politikern, Lobbyisten, Think Tanks und Interessengruppen geführt wird, decken die Autoren die versteckten Annahmen auf, die häufig den populären Aussagen über Schulreformen zugrunde liegen, und zeigen, wie Fehlinformationen oder Halbwahrheiten verwendet wurden, um das öffentliche Bildungswesen in einer Weise umzugestalten, die den Interessen der Privatwirtschaft dient.
In einer Reihe von durchdachten Aufsätzen, die jeweils eine "Lüge" über populäre Schulreforminitiativen aufdecken, zeigen die Autoren dieser Sammlung die konkreten Auswirkungen dieser Unwahrheiten auf - von der Ausrichtung der Finanzierung über die Gestaltung der Lehrpläne bis hin zur Definition der Schülerleistungen. Namhafte Autoren wie Deborah Meier, Jeannie Oakes, Gloria Ladson-Billings und Jim Cummins erläutern, wie sich Reformbewegungen auf Lehrer und Verwaltungsangestellte auswirken und wie weit verbreitete Unwahrheiten echte Bemühungen um eine gerechte, effektive und vor allem wirklich öffentliche Bildung behindern können.
Zu den behandelten Themen gehören Common-Core-Standards, Tracking, alternative Wege zur Approbation und die Entmachtung von Lehrergewerkschaften. Neben einer kritischen Betrachtung der populären Rhetorik bieten die Autoren Visionen für die Verbesserung des Bildungszugangs, der Chancen und der Ergebnisse für alle Schüler und Lehrkräfte sowie für den Schutz der öffentlichen Bildung als Gemeingut.