Die Hand des Feuers: Die Comic-Kunst von Jack Kirby

Bewertung:   (4,2 von 5)

Die Hand des Feuers: Die Comic-Kunst von Jack Kirby (Charles Hatfield)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Hand of Fire“ von Charles Hatfield bietet eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung von Jack Kirbys Beitrag zur Comic-Industrie. Es befasst sich mit Kirbys künstlerischen Innovationen und Erzähltechniken und betont seine Rolle als Hauptschöpfer und nicht nur als Kollaborateur von Stan Lee. Während es für seine Tiefe und seinen intellektuellen Ansatz hoch gelobt wird, fanden einige Leser den Schreibstil zu ausführlich und das Buch zu langatmig, was das Leseerlebnis insgesamt beeinträchtigte.

Vorteile:

Die gründliche Analyse von Kirbys Kunst und seinen Beiträgen zu den Comics
gut recherchiert und akademisch rigoros
bietet wertvolle Einblicke in Kirbys kreative Prozesse und Erzähltechniken
unverzichtbare Lektüre für Fans der Comic-Geschichte
setzt neue Maßstäbe in der Kirby-Kritik.

Nachteile:

Der Text kann zu ausführlich und redundant sein
einige Leser fanden ihn zu lang
es fehlt ein breiterer Fokus auf Kirbys gesamte Karriere über die 1960er und 70er Jahre hinaus
könnte Gelegenheitslesern, die nach einer leichteren, geradlinigeren Lektüre suchen, nicht gefallen.

(basierend auf 23 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Hand of Fire: The Comics Art of Jack Kirby

Inhalt des Buches:

Jack Kirby (1917-1994) ist einer der einflussreichsten und beliebtesten Künstler in der Geschichte der Comics.

Zusammen mit Stan Lee schuf er die Fantastischen Vier und prägte den Zeichen- und Erzählstil von Marvel Comics von den 1960er Jahren bis heute. Kirby wird die Erschaffung oder Miterschaffung einer Reihe von Marvels wichtigsten Figuren zugeschrieben, darunter die X-Men, der Hulk, Thor und der Silver Surfer.

Seine frühere Arbeit mit Joe Simon führte zur Erschaffung von Captain America, den beliebten Kinderbanden- und Liebescomics und zu einem der erfolgreichsten Comicstudios der 1940er und 1950er Jahre. Kirbys unverwechselbare erzählerische Zeichnung, seine kühne Abstraktion und die Erschaffung angstbesetzter und moralisch fehlerhafter Helden machen ihn zu einem der einflussreichsten Mainstream-Comiczeichner. In diesem Buch untersucht Charles Hatfield das künstlerische Vermächtnis eines der wahren Comic-Giganten Amerikas.

Er analysiert die Entwicklung von Kirbys Zeichentechnik, seine Verwendung von dynamischen Kompositionen, die wiederkehrenden Themen und moralischen Zweideutigkeiten in seinem Werk, seine schließliche Trennung von Lee und seine spätere Arbeit als Solokünstler. Vor dem Hintergrund von Kirbys früheren Arbeiten in verschiedenen Genres untersucht Hand of Fire den Höhepunkt von Kirbys Karriere, als er der Comic-Fantasy einen neuen Sinn für Umfang und Erhabenheit verlieh.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781617031786
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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